Saudischer Kronprinz sprach mit Trump - „Nahost-Spannungen durch Dialog abbauen“Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman hat der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur zufolge mit US-Präsident Donald Trump telefoniert und dabei die Notwendigkeit betont, „dem Dialog Priorität einzuräumen, um die Spannungen im Nahen Osten abzubauen“, wie es hießDonald Trump und Mohammed bin Salman APMehrere Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen trotz US-Waffenruhe-PlanIsrael hat seine Luftangriffe im Gazastreifen auch am Sonntag fortgesetzt und dabei palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens vier Menschen getötet. In anderen Medienberichten wird von mindestens sieben Todesopfern gesprochen.Dies geschah, obwohl US-Präsident Donald Trump einen Durchbruch bei den Verhandlungen über eine Waffenruhe verkündet hatte. Bei einem Angriff auf eine Wohnung in Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens seien ein Mann und seine Frau getötet und vier weitere Menschen verletzt worden, teilten Sanitäter mit. Zwei weitere Menschen, darunter ein Kind, seien bei einem Luftschlag auf ein Wohnhaus in Gaza-Stadt getötet worden.Die Informationen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.ImagoTrump: Habe für Verhandlungen Angriff auf Iran gestopptUS-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben einen geplanten Angriff auf den Iran gestoppt, um eine Einigung über die iranischen Atompläne und die Straße von Hormus zu ermöglichen. Iran und „andere Nahost-Länder“ hätten um Zeit gebeten, um ein Abkommen auszuhandeln, das zur „sofortigen, vollständigen und totalen“ Wiedereröffnung der wichtigen Schifffahrtsroute bei Hormus und zum Ende der iranischen Nuklearbedrohung führen würde, schrieb Trump auf seiner Medienplattform Truth Social. Aufgrund dieser Bitte habe er „zugestimmt, den Angriff abzusagen, sofern rasch ein Abkommen erzielt werden kann.“ Israel schließe sich dieser Verpflichtung an. Israel gab zunächst keine Stellungnahme dazu ab.Lesen Sie hier mehr.Iran: Warnen USA vor „abenteuerlichen Aktionen“Der Iran warnt die USA vor „abenteuerlichen Aktionen“. Er habe dies am Samstag in separaten Telefongesprächen mit seinem türkischen Amtskollegen und dem pakistanischen Armeechef klargemacht, schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf Telegram. Der Iran sei bereit, auf jedwede „Aggression“ entschlossen zu reagieren.Wieder Angriffe Israels in Gaza - Klinik-Lager getroffenIsraels Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele im Gazastreifen fort. Palästinensischen Angaben zufolge gab es dabei im Laufe des Tages drei Tote und mehrere Verletzte. „Ziel der beiden Angriffe waren Terroristen“, teilte ein israelischer Armeesprecher am Nachmittag auf Anfrage mit. Die Angriffe folgen kurz auf eine Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, dass eine Einigung auf eine Entwaffnung der Hamas erzielt worden sei. Bei einem israelischen Luftangriff in Deir al-Balah im zentralen Abschnitt des Gazastreifens sei ein Lager einer Klinik getroffen worden, teilte die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde mit. Dort seien Medikamente und medizinische Ausrüstung aufbewahrt und zerstört worden. Von palästinensischen und sozialen Medien verbreitete Aufnahmen sollen den Ort nach dem Angriff zeigen. Zu sehen ist ein großer Krater neben Zelten und Gebäuden sowie Kartons und andere Verpackungen, die darin verstreut liegen.Israels Armee teilte mit, sie habe Waffenlager der Hamas ins Visier genommen, darunter eines neben dem Krankenhaus. Sie warf der Terrororganisation vor, medizinische Einrichtungen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Alle Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.Türkei und Irak verlängern Abkommen über Ölpipeline vorläufigDie Türkei und der Irak haben sich auf den Betrieb der Ölpipeline zwischen beiden Ländern für ein weiteres Jahr geeinigt. Die befristete Verlängerung des jahrzehntealten Abkommens sei von den Staatsunternehmen Botas aus der Türkei sowie Somo und NOC aus dem Irak unterzeichnet worden, teilte der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar am Samstag mit. Unterdessen dauerten die Bemühungen um ein neues langfristiges Abkommen an, erklärte der Minister nach einem Treffen mit seinem irakischen Amtskollegen in Ankara.Die bisherige Vereinbarung war am Montag ausgelaufen. Sie ermöglicht den Betrieb der einzigen funktionsfähigen Ölexportpipeline des Irak. Die nun getroffene Übergangsregelung decke eine Tageskapazität von 750.000 Barrel ab, schrieb Bayraktar auf der Plattform X. Die Verlängerung gebe beiden Seiten Zeit für Verhandlungen über einen umfassenderen Vertrag. Die Türkei strebt an, die Pipeline mit einer Gesamtkapazität von 1,5 Millionen Barrel pro Tag voll auszulasten und möglicherweise bis zu den südlichen irakischen Ölfeldern zu erweitern. Derzeit fließen türkischen Daten zufolge täglich rund 170.000 Barrel durch die Röhre zum türkischen Hafen Ceyhan.Kuwait meldet iranischen Angriff und Abschuss von DrohnenKuwait hat nach eigenen Angaben am Samstag feindliche Drohnen in seinem Luftraum zerstört. Die kuwaitische Armee sprach von einem iranischen Angriff, bei dem ein Regierungsgebäude und weitere „wichtige Einrichtungen“ in dem kleinen Golfstaat angegriffen worden sein. Auch Fahrzeuge eines Unternehmens seien mit Drohnen angegriffen worden, teilte das kuwaitische Außenministerium mit. Herabfallende Trümmer hätten Sachschäden verursacht. Opfer habe es nicht gegeben.Nach Berichten über US-Angriffspläne – Teheran droht NachbarländernNach Medienberichten über eine bevorstehende große US-Angriffswelle auf den Iran droht Teheran Nachbarländern in der Region. Muslimische Länder sollten ihre Kooperation mit den USA überdenken, andernfalls könnten sie zum Ziel iranischer Angriffe werden, sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim. Erst am frühen Morgen (Ortszeit) hatte sich das Militär im Golfstaat Kuwait nach eigenen Angaben gegen iranischen Drohnenbeschuss verteidigt. Durch herunterfallende Trümmerteile sei es zu Sachschäden gekommen, hieß es weiter. Kuwait – wie auch andere muslimische Länder in der Region – beherbergen US-Militärstützpunkte.Huthi-Miliz: Acht saudische Öltanker zu Kurswechsel gezwungenDie vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben acht saudische Öltanker zu einem Kurswechsel gezwungen. Diese müssten nun vom Roten Meer über das Kap der Guten Hoffnung vor Südafrika fahren, um ans Ziel zu kommen – bei einer Fahrt vom Roten Meer in Richtung Asien ein langer und teurer Umweg. Eine Bestätigung von Saudi-Arabien gab es zunächst nicht. Der Finanzdienst Bloomberg berichtete, sechs saudische Öltanker würden den Umweg um den afrikanischen Kontinent nehmen.Saudi-Arabien kämpft gemeinsam mit der international anerkannten Regierung im Jemen seit mehr als zehn Jahren gegen die schiitische Miliz. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch deren Konflikt neu eskaliert. Die Huthi kontrollieren vom Jemen aus die wichtige Meerenge Bab al-Mandab. Es wird befürchtet, dass auch dieses Nadelöhr wie die Straße von Hormus durch Angriffe faktisch geschlossen wird – mit noch schwereren Folgen für den Welthandel und Energiepreise.Es gebe derzeit keine Pläne, Gebühren für die Durchfahrt zu erheben, teilte ein Büro für humanitäre Angelegenheiten der Huthi in Sanaa mit. „Der Transit durch den Bab al-Mandab ist kostenlos“, teilte das Büro heute mit. Wer solche Gebühren erhebe, sei kein Vertreter der „Republik Jemen“ – ein Verweis auf die international nicht anerkannte Huthi-Regierung im Nordjemen.Zwei Vorfälle mit Tankern vor dem OmanDie britische Schifffahrtsbehörde UKMTO meldet zwei Vorfälle mit Tankern vor der Küste des Oman. Beim ersten Ereignis sei ein Tanker etwa elf Seemeilen nordöstlich von Lima von einem unbekannten Projektil getroffen worden. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt worden. Das Schiff sei danach manövrierunfähig gewesen, teilte die UKMTO mit. Verletzte oder Umweltschäden seien nicht gemeldet worden. Im zweiten Fall habe der Kapitän eines Tankers 21 Seemeilen nordöstlich von Khasab von einer Wasserfontäne und einer Explosion in unmittelbarer Nähe seines Schiffes berichtet. Schäden seien gemeldet worden.Der Iran verlangt, dass Schiffe in der Straße von Hormus eine Route entlang seiner Küste nehmen. Teheran hat wiederholt erklärt, nur die vom Iran vorgegebene Route durch die Meerenge sei sicher. Der Streit um die für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtige Meerenge und die Frage, wie die Durchfahrt geregelt wird, ist ein wesentlicher Grund, warum der Krieg zwischen den USA und dem Iran zuletzt wieder eskalierte.Iran warnt USA vor neuen Angriffen – droht mit GegenschlägenAngesichts von US-Medienberichten über einen geplanten neuen Großangriff auf Ziele im Iran droht Teheran mit Gegenschlägen auf Einrichtungen der kritischen Infrastruktur in Israel und den Golfstaaten. Das berichteten die iranischen Nachrichtenagenturen Tasnim und Fars unter Berufung auf Sicherheitskreise. Die USA müssten sich bewusst sein, dass Energieanlagen von weltweiter Bedeutung in Saudi-Arabien und in Katar innerhalb der Reichweite iranischer Raketen lägen, hieß es bei Fars weiter. Auch Anlagen in Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden genannt.Berichte: USA und Israel planen Angriffe auf iranische EnergieanlagenDie USA stehen US-Medienberichten zufolge kurz vor dem Beginn einer der größten Angriffswellen auf den Iran. Diese könnten bereits an diesem Wochenende starten und auch iranische Infrastruktur oder Energieanlagen zum Ziel haben, berichtete etwa CBS News unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Auch Israel könne dabei wieder in den Krieg einsteigen. Das „Wall Street Journal“ berichtete, Trump habe bereits neue und mehrtägige Angriffe befohlen, könnte seine Meinung aber noch bis zur letzten Minute ändern. Spitäler im Gazastreifen melden tödlichen Angriff IsraelsBei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen ist mindestens ein Mensch getötet worden. Weitere vier Personen hätten Verletzungen erlitten, unter ihnen ein Kind, teilten Krankenhausmitarbeiter am Freitag mit. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht.Die Luftangriffe erfolgten ungeachtet der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Entwaffnung der militant-islamistischen Hamas im Gazastreifen. Die Hamas hat ein entsprechendes Abkommen bestätigt.Trump kündigt weitere Angriffe auf den Iran anUS-Präsident Donald Trump hat weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. „Wir werden sie sehr hart treffen“, sagte er bei einer Kabinettsitzung auf dem Landsitz Camp David, angesprochen auf die nächsten vier Wochen. Trump selbst nannte keinen Zeitrahmen und wurde auch sonst nicht konkret.„Wissen Sie, irgendwann werden sie es nicht mehr aushalten können.“ Der Iran hätte nach den bisherigen Angriffen noch etwas militärische Kapazitäten, bald jedoch nicht mehr, betonte er. In der vergangenen Nacht hatte das US-Militär keine neuen Angriffe auf den Iran gemeldet. Mit Blick auf diplomatische Bemühungen zur Beilegung des Kriegs gab Trump sich frustriert. Die Iraner hielten sich oft nicht an das Verabredete und würden Gesprächsinhalte öffentlich falsch darstellen, kritisierte er erneut.
Liveblog: Mehrere Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen trotz US-Waffenruhe-Plan
Saudischer Kronprinz sprach mit Trump +++ Iran warnt USA vor „abenteuerlichen Aktionen“ +++ Türkei und Irak verlängern Abkommen über Ölpipeline vorläufig +++ Der Newsblog.












