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Iran-Krieg: Trump über Netanjahu – „Bibi möchte, dass ich involviert bleibe“ Live-Blog Oman unterbreitet Iran Vorschlag für Hormus +++ USA kündigen weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in Rom an +++ Weitere Hinrichtungen nach Protesten im Iran +++ Der Newsblog.
US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Archivbild): Risse in der einst guten Beziehung. Foto: AP Photo/Alex BrandonTrump: Netanjahu möchte, dass USA im Iran involviert bleibenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu versucht nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump die USA davon zu überzeugen, sich nicht vom Krieg im Iran abzuwenden. Angesprochen auf Berichte, dass Netanjahu bei seinem Treffen mit Trump heute über Aktivitäten rund um eine mutmaßliche Atomeinrichtung im Iran sprechen wolle, die als „Pickaxe Mountain“ bekannt ist, sagte Trump dem Sender Fox News: „Nun, ich brauche Bibi nicht, um mir das zu sagen. Bibi erzählt mir das, weil er möchte, dass ich weiterhin involviert bleibe.“Trumps Aussagen heben die Risse in der einst guten Beziehung zwischen Trump und Netanjahu hervor, die im Iran-Krieg angesichts unterschiedlicher Interessen bereits mehrfach sichtbar wurden. Während Israel den Krieg Medienberichten zufolge fortsetzen wollte, lag Trumps Fokus zuletzt auf einer diplomatischen Lösung. Oman unterbreitet Iran Vorschlag für HormusDer Oman hat dem Iran einem Insider zufolge einen Vorschlag für einen gemeinsamen regionalen Mechanismus zur Verwaltung der Straße von Hormus unterbreitet. Der Vorstoß basiere auf einem Modell, bei dem Nutzer der Meerenge freiwillig Gebühren entrichteten, ähnlich wie bei der Straße von Malakka in Südostasien. Der Vorschlag werde von Staaten der Nahost-Region unterstützt, fügt der Insider hinzu.Weitere Hinrichtungen nach Protesten im IranIm Iran sind im Zuge einer Hinrichtungswelle abermals zwei Männer im Zusammenhang mit den Protesten Anfang des Jahres exekutiert worden. Den Männern sei zur Last gelegt worden, bei den Massenprotesten an der Ermordung von Polizeibeamten in der Stadt Isfahan beteiligt gewesen zu sein, berichtete die mit der Justiz verbundene Nachrichtenagentur Misan. USA kündigen weitere Gespräche zwischen Israel und Libanon in Rom anVertreter Israels und des benachbarten Libanons wollen sich kommende Woche laut US-Regierungskreisen erneut in Rom treffen, um über die weitere Umsetzung ihres Sicherheitsabkommens zu sprechen. Die Gespräche seien zwischen dem 4. und 6. August angesetzt, teilte ein Beamter des US-Außenministeriums mit. In der italienischen Hauptstadt wollen die Vertreter demnach über die „vollständige Umsetzung des Rahmenabkommens“ diskutieren, das unter Vermittlung der USA zustande gekommen war. „Dazu gehören die Ausweitung des Pilotzonenprozesses, die Lösung aller offenen Grenzfragen und die Ausarbeitung eines umfassenden Friedens- und Sicherheitsabkommens“, hieß es weiter.Vergangene Woche waren in den drei Ortschaften Frun, Srifa und Sautar al-Gharbija im Südlibanon sogenannte Pilotzonen gemäß dem trilateralen Rahmenabkommen eingerichtet worden. In diesen Bereichen sollen die libanesischen Streitkräfte die Kontrolle übernehmen und die mit Israel verfeindete Hisbollah-Miliz entwaffnen, während sich die israelische Armee schrittweise zurückzieht. Die Pilotzonen sollen zeigen, ob dieser Ablauf in der Praxis funktioniert, bevor das Vorgehen auf weitere Gebiete ausgeweitet wird.UN-Menschenrechtskommissar: Israel muss Libanon verlassenDer UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat das israelische Militär zum Abzug aus dem Libanon aufgefordert. Zum Abschluss eines Besuchs im Libanon sagte er der Nachrichtenagentur AP am Montag, das Militär müsse sich aus dem Süden des Nachbarlandes zurückziehen und damit aufhören, Häuser zu zerstören.Die großflächige Zerstörung ziviler Gebäude werfe erhebliche Fragen nach der Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf, sagte Türk. Menschenrechtsorganisationen haben Israel wegen der Zerstörung zahlreicher Ortschaften sowie des Todes Dutzender medizinischer Helfer und Journalisten kritisiert.In etwa einer Woche soll es in Rom weitere direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon geben. Trump spielt Berichte über russische Hilfe für den Iran herunterUS-Präsident Donald Trump hat Berichte über russische Unterstützung für den Iran im Krieg heruntergespielt. Falls Moskau Teheran tatsächlich Satellitenbilder amerikanischer Stützpunkte in der Golfregion zur Verfügung stelle, habe dies offenbar wenig bewirkt, sagte Trump am Montag an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der am Dienstag in Washington erwartet wird, hatte erklärt, Russland biete dem Iran entsprechende Aufnahmen an. Trump sagte, er werde Kremlchef Wladimir Putin darauf ansprechen.Trump: Gute Gespräche mit dem Iran – Ölpreis fälltUS-Präsident Donald Trump spricht von „guten Gesprächen“, die die USA derzeit mit dem Iran führten. „Es besteht eine gute Chance, dass etwas zustande kommt“, sagt Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One mit Blick auf ein mögliches Abkommen. Er habe viel Zeit, sich dem Land zu widmen. Zudem kündigt er an, den russischen Präsidenten Wladimir Putin fragen zu wollen, ob Russland dem Iran Satellitenbilder zur Verfügung stelle. Die Ölpreise fielen nach Trumps Äußerungen weiter. Nordsee-Öl der Sorte Brent verbilligt sich um 8,2 Prozent, US-Leichtöl (WTI) gibt 7,6 Prozent nach.Trump: USA und Iran in „sehr tiefgreifenden Gesprächen“ – Angriffspause im Iran für VerhandlungenDie USA befinden sich Präsident Donald Trump zufolge in „sehr tiefgreifenden Gesprächen“ mit dem Iran. Zugleich warnt er vor einem „harten militärischen Vorgehen“, sollte die Diplomatie scheitern. „Nicht viel Zeit. Entweder es geht schnell oder gar nicht“, sagt Trump dem Nachrichtenportal Axios auf die Frage, wie lange er den Verhandlungen eine Chance geben wolle. Die USA und der Iran haben ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt, um eine diplomatische Beilegung des Kriegs auszuloten.Der US-Präsident hat die Angriffspause im Konflikt mit dem Iran auf diplomatische Bemühungen Teherans zurückgeführt. Vertreter der Islamischen Republik hätten sich mit der Bitte um Gespräche direkt an Washington gewandt, „weil wir sie sehr hart getroffen haben“, erklärte er an Bord des Regierungsfliegers Air Force One am Montag. „Wir führen gute Gespräche, also werden wir sehen, was passiert.“Trump hat nach eigenen Angaben die jüngsten Angriffe im Iran vorerst gestoppt, um laufenden Verhandlungen eine weitere Chance zu geben. „Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran“, sagte Trump der Website „Axios“. Zugleich drohte er mit neuen Attacken für den Fall, dass die Gespräche ergebnislos bleiben: „Wir werden wieder sehr starke militärische Gewalt anwenden.“ Saudi-Arabien: Haben Drohnen aus dem Irak abgefangenIn Saudi-Arabien hat die Flugabwehr nach Angaben der Regierung Drohnen aus dem Irak abgefangen und zerstört. Sie hätten versucht, Ölanlagen im Osten des Landes und in Riad anzugreifen, teilt das saudiarabische Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien von Milizen im Irak abgefeuert worden, die vom Iran unterstützt würden. Das Außenministerium erklärt zudem, Saudi-Arabien behalte sich das Recht vor, auf den Angriff zu reagieren.Iran: Haben nicht um Gespräche mit USA gebetenDer Iran hat nach eigenen Angaben nicht darum gebeten, die Gespräche mit den USA über eine Beendigung des Krieges fortzusetzen. Über Vermittler würden weiterhin Nachrichten zwischen den Seiten ausgetauscht, sagt der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Esmail Baghaei. Der Iran habe auch die Diplomatie nicht aufgegeben. Doch „Berichte, wonach der Iran Verhandlungen mit den USA wünscht, sind erfunden“, unterstreicht er. „Das liegt nicht in unserer Natur.“ US-Präsident Donald Trump, US-Außenminister Marco Rubio und andere hatten erklärt, der Iran bettele um einen Deal. Der Iran hat einem Insider zufolge weiterhin die Kontrolle über die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus. Sechs Schiffe seien in der Meerenge im Persischen Golf umgekehrt, zitieren iranische Staatsmedien den Insider. Die Passage gehe über die vom Iran vorgegebene Route. Andere Routen seien nicht passierbar.Vermittler melden Fortschritte bei Bemühungen um Iran-VerhandlungenVermittler haben laut Angaben von Vertretern der Region Fortschritte bei den Bemühungen erzielt, die USA und den Iran an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Zwei Personen, die anonym bleiben wollten, sagten der Nachrichtenagentur AP, Vermittler unter der Führung Katars und Pakistans arbeiteten daran, die Kluft zwischen Washington und Teheran zu überbrücken. Ziel sei eine Rückkehr zu einer vorläufigen Waffenruhevereinbarung, die durch die jüngsten Angriffe weitgehend untergraben worden war.Einer der regionalen Vertreter bezeichnete die bei den Vermittlungsbemühungen erzielten Fortschritte als erheblich. Er erklärte, Vermittler arbeiteten gemeinsam mit dem Iran und dem Oman an einem Mechanismus zur Regelung der Schiffspassagen durch die Straße von Hormus. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, sagte auf einer Pressekonferenz in Teheran, zwar würden Vermittler Botschaften übermitteln, doch fänden keine direkten Verhandlungen statt.Pakistan sieht Indizien für US-Bodenoffensive im IranMehr als fünf Monate nach Beginn des Iran-Kriegs halten gut informierte Quellen aus Pakistan eine limitierte US-Bodenoffensive für immer wahrscheinlicher. Die Bewertung pakistanischer Geheimdienste sei, dass US-Präsident Donald Trump Warnungen seines eigenen Militärs ignorieren und mit einer begrenzten Offensive iranische Küstenregionen einnehmen könnte, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen in Islamabad. Die Bewertung stütze sich auf militärische Beobachtungen. Pakistan ist im Iran-Krieg ein zentraler Vermittler zwischen Washington und Teheran.Pentagon verschiebt Iran-Kriegsopfer in neue VerlustkategorieDas US-Verteidigungsministerium hat die offizielle Statistik zu den eigenen Verlusten im Irankrieg verändert. Dort werden die vier US-Soldaten, die in den vergangenen Wochen getötet wurden, nicht mehr aufgeführt. Stattdessen wurden sie in eine neue, separate Kategorie aufgenommen. Das Defense Casualty Analysis System (DCAS), auf das Pentagon-Vertreter wiederholt als maßgebliche Quelle für die Zahl der Toten und Verwundeten im Irankrieg verwiesen haben, entfernte in der vergangenen Woche die vier getöteten Soldaten sowie Dutzende Verwundete aus der Bilanz. Am Sonntag erschien auf der Webseite des Systems die neue Kategorie „Overseas Operations“ („Auslandseinsätze“). Darin werden die vier getöteten Soldaten namentlich sowie 207 Verwundete aufgeführt. Unklar blieb, ob alle Verwundeten im Zusammenhang mit dem Irankrieg verletzt wurden. Die Änderung wirft Fragen auf, ob die Auswirkungen des Konflikts auf US-Soldaten angemessen erfasst werden. Ein US-Regierungsvertreter erklärte der Nachrichtenagentur AP, die tatsächliche Zahl der verwundeten Soldaten liege inzwischen bei mehr als 500. Die neue Kategorie „Overseas Operations“ erfasst nun anscheinend Opfer seit dem 7. Juli, als die Kämpfe um die Straße von Hormus erneut aufflammten. Die USA und Israel begannen am 28. Februar den Krieg gegen den Iran. In den ersten Kampfphasen kamen 14 Soldaten ums Leben.Iran: US-Angriffe treffen Wasserversorgung im SüdenNach den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Behörden zufolge massive Schäden an der Wasserversorgung im Landessüden entstanden. 18 Einrichtungen, darunter Meerwasserentsalzungsanlagen, seien beschädigt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf einen Behördenvertreter der Provinz Hormusgan. Zehn Anlagen seien bei den Luftangriffen vollständig zerstört worden.Dem Bericht nach wurde gleich zu Beginn der jüngsten Eskalation Anfang Juli eine Meerwasserentsalzungsanlage auf der Insel Gheschm durch die Angriffe außer Betrieb gesetzt. Dadurch sei die Wasserversorgung für gut 120.000 Menschen beeinträchtigt worden. Syriens Präsident: Streben Sicherheitsabkommen mit Israel anSyrien strebt ein Sicherheitsabkommen mit Israel an. Dies sagte der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa am Sonntag in einem Interview mit dem Sender Al-Dschasira. Ein solches Abkommen könne den Weg für einen umfassenden Frieden zwischen den beiden Ländern ebnen, ohne jedoch den syrischen Anspruch auf die Golanhöhen aufzugeben. Syrien versuche, eine Staatengruppe einzubeziehen, um Israel zu einer ausgewogeneren Politik zu bewegen. „Wir vermeiden Konfrontationen“, fügte Scharaa hinzu. Seine Regierung erwäge zudem keine militärischen Interventionen im Libanon. Die vom Iran unterstützte libanesische Hisbollah-Miliz und Scharaa hatten sich im syrischen Bürgerkrieg als Gegner gegenübergestanden.Ölpreis fällt nach US-Angriffspause im Iran deutlichNach dem Ende der US-Angriffsserie im Iran hat der Ölpreis zu Wochenbeginn deutlich nachgegeben. Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent lag zeitweise bei ungefähr 92 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und damit mehr als 5 Prozent im Minus. Zuvor hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg in den folgenden Tagen deutlich und überschritt die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Das Militär begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. Huthi-Angriffe drosseln Schiffsverkehr im Roten MeerNach Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz auf saudische Ölanlagen ist der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab eingebrochen. Am Sonntag durchquerten nur elf Handelsschiffe die Meerenge an der Küste des Jemen, der niedrigste Stand seit Monaten, wie aus am Montag veröffentlichten Daten des Analysehauses Kpler hervorging. Auch der Verkehr durch die Straße von Hormus blieb am Wochenende gering.USA bestätigen Verlegung von Militär in den Nahen OstenDie USA haben inmitten des Iran-Kriegs die Verlegung von weiterem Militär in den Nahen Osten bestätigt. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, sagte in der Polit-Sendung „Face the Nation“ des US-Senders CBS News, zusätzliche Kapazitäten würden in die Region verlegt. Genauere Angaben machte er nicht. US-Medien hatten bereits vor rund einer Woche berichtet, dass die USA weitere Kampf- und Tankflugzeuge in die Region verlegen.Insider: Israel lässt internationale Truppe in Teile des GazastreifensDas israelische Sicherheitskabinett genehmigt einem Insider zufolge, dass eine geplante internationale Truppe für den Gazastreifen in Teile des Gebiets vordringen darf, die nicht unter israelischer Kontrolle stehen. Die geplante internationale Sicherheitstruppe gehört zu dem im Oktober vorgelegten, von den USA unterstützten Plan für den Gazastreifen.Iran setzt offenbar Angriffe während Unterbrechung durch USA ausDer Iran will seine Angriffe aussetzen, solange die USA ihre Attacken unterbrechen. Die Führung in Teheran bleibe jedoch skeptisch hinsichtlich der Absichten der US-Regierung, sagt ein ranghoher iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Die Position des Iran laute „Angriff für Angriff“: Wenn die Attacken aufhörten, werde auch der Iran seine Einsätze einstellen. Diese Botschaft sei den USA bereits übermittelt worden. Es gebe jedoch mehr Skepsis als Optimismus. „Die vorherrschende Meinung ist, dass die Pause eher taktischer Natur und nicht ernst gemeint ist“, sagt der Insider. Die US-Regierung hat ihre Angriffe nach 13 Nächten mit Luftschlägen in Folge am Samstag eingestellt.UN-Botschafter der USA: Trump gibt Gesprächen mit Iran SpielraumUS-Präsident Donald Trump gibt Gesprächen mit dem Iran über ein Kriegsende nach den Worten des US-Botschafters bei den Vereinten Nationen einen gewissen Spielraum. „Er gibt den Gesprächen etwas Raum, er lässt ihnen ein wenig Zeit“, sagt Botschafter Mike Waltz dem US-Sender Fox News. Die USA haben den Iran 13 Nächte in Folge angegriffen, ihren Beschuss über das Wochenende aber nicht fortgesetzt. Eine Erklärung des US-Militärs dazu gibt es zunächst nicht. Am Wochenende gab es bislang auch keine Berichte über Angriffe des Irans.Iranische Agentur Tasnim: Öltanker nach Kollision mit Mine explodiertIn der Straße von Hormus ist der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim zufolge ein Öltanker explodiert, nachdem er auf eine Seemine aufgelaufen war. Der Tanker habe zuvor die vom Iran festgelegte Route verlassen, meldet Tasnim. Von den iranischen Behörden liegt zunächst keine Stellungnahme zur Meldung der halb-amtlichen Nachrichtenagentur vor.Iran droht USA mit Ausweitung des KonfliktsIrans Armeesprecher Amir Akraminia droht mit einer Ausweitung des Kriegsgebiets, falls die USA ihre Luftangriffe fortsetzen sollten. Unter Verweis auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Schiffe im Roten Meer sagte der Sprecher laut Nachrichtenagentur Mehr, entsprechende Warnungen hätten sich schon vor Ort bewahrheitet. Das Kriegsgebiet reicht laut Akraminia bereits von Jordanien bis hin zu den Anrainerstaaten des Persischen Golfs. Sollte das US-Militär die Luftangriffe fortsetzen, werde das Gebiet noch weiter ausgedehnt. Das iranische Militär habe entsprechende Strategien vorbereitet. Nach Angaben Sprechers ist das Militär auch auf andere Szenerien vorbereitet. Er nannte eine großangelegte Luftoperation sowie eine Bodenoffensive des US-Militärs. Katar lässt Schifffahrt wieder normal laufenWarnungen wegen erneuter iranischer Angriffe wieder normal. Fahrten für alle Arten von Schiffen seien ab heute wieder regulär möglich, teilte das katarische Transportministerium mit. Die Betreiber und Besatzungen von Schiffen sollten sich aber weiterhin an die Vorschriften halten, um ein höchstes Maß an Sicherheit zu garantieren.Katar hatte nach erneuten iranischen Angriffen zuvor zu einer vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere „meeresbasierte Tätigkeiten“ werde empfohlen, diese bis auf weiteres auszusetzen, teilte das Ministerium vor zwei Wochen mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und „alle anderen Seefahrzeuge“. Die Warnung folgte nach erneuten Angriffen aus dem Iran. Alter Hafen Katar dpaVon den Perlentauchern und traditionellen Daus bis zu heutigen touristischen Fahrten und Luxusbooten ist die Identität Katars eng mit der Schifffahrt am Persischen Golf verbunden. Das auf einer Halbinsel liegende Land verfügt über Dutzende Fischerei- und Jachthäfen für kommerziellen und privaten Betrieb. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! 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