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Iran-Krieg: Trump droht mit neuen Angriffen auf den Iran Live-Blog Netanjahu will bei Parlamentswahl in Israel erneut antreten +++ Iran: Gespräche mit USA nach neuen Angriffen auf dem Prüfstand +++ Hapag-Lloyd: Ende der Schifffahrtskrise nicht absehbar +++ Der Newsblog.

10.06.2026 - 14:57 Uhr aktualisiert Artikel anhörenUS-Präsident Donald Trump: „Irans Militär ist ein einziges und totales Chaos.“ Foto: REUTERSUN schicken Ermittler wegen möglicher Völkerrechtsverstöße in LibanonDie Vereinten Nationen (UN) schicken kommende Woche ein Ermittlerteam in den Libanon. Es solle mögliche Verstöße gegen das Völkerrecht durch alle Konfliktparteien untersuchen, teilt der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, mit. Es sei erste Mal, dass eine solches Team entsandt werde. Es gehe darum, Verstöße aller Parteien gegen das Völkerrecht und die internationalen Menschenrechte zu untersuchen, zu dokumentieren und darüber zu berichten. Iran: 20.000 Bewohner nach US-Angriff ohne WasserversorgungNach den nächtlichen US-Angriffen und Zerstörung ziviler Infrastruktur sind iranischen Angaben zufolge Tausende Bewohner an der Südküste ohne Wasser. Die Trinkwasserversorgung der Stadt Kuhestak in der Provinz Hormusgan sowie von zehn weiteren Dörfern sei vollständig unterbrochen, berichtete die Nachrichtenagentur Mehr unter Berufung auf einen Behördenvertreter. „Durch diesen Vorfall wurden mehr als 20.000 Einwohner der Region, die ohnehin unter schwierigen klimatischen Bedingungen und extremer Hitze leben, vom Zugang zu Wasser abgeschnitten“, hieß es in dem Bericht weiter. Iranische Medien veröffentlichten Fotos, die zerstörte Wasserbecken zeigen sollen. Aktuell herrschen an Irans südlichen Küstenregionen Temperaturen von weit über 30 Grad.Katarische Delegation für diplomatische Gespräche in TeheranKatar startet einen neuen Vermittlungsversuch im Iran-Krieg: Eine Delegation reist nach Teheran, um über ein dauerhaftes Kriegsende zu sprechen. Ein Durchbruch steht weiter aus.Eine katarische Delegation ist einem Bericht zufolge für diplomatische Gespräche im Iran-Krieg in Teheran eingetroffen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtete, soll bei dem Besuch über Bemühungen für ein dauerhaftes Ende des Kriegs gesprochen werden. Wer der Delegation angehört und mit wem sich die Katarer treffen wollen, wurde zunächst nicht genannt. Trump: Bin kurz davor, neue Angriffe auf den Iran anzuordnenUS-Präsident Donald Trump ist eigenen Aussagen zufolge kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen. Der Iran brauche zu lange, um eine Vereinbarung zu treffen, sagt er bei Fox News. Teheran brauche zu lange, um ein Abkommen auszuhandeln, und müsse dafür jetzt „den Preis zahlen“, erklärte er auch auf seiner Plattform Truth Social. Was genau dies für die Islamische Republik bedeuten soll, ließ der Republikaner offen. Zuvor hatten sich die beiden Kriegsgegner erneut Gefechte geliefert.Trump schrieb in seinem Beitrag, das iranische Militär sei „ein einziges und totales Chaos“. Der Großteil der Armee, etwa die Marine und die Luftwaffe, existiere gar nicht mehr. „Sie wurden komplett besiegt.“ Der Iran rede nur und lasse keine Taten folgen. „Der Rüpel des Nahen Ostens ist TOT!!!“, erklärte Trump teils in den für ihn charakteristischen Versalien.Hapag-Lloyd: Ende der Schifffahrtskrise im Persischen Golf nicht absehbarDie Großreederei Hapag-Lloyd dämpft Hoffnungen auf baldige Besserung für die Schifffahrt im Persischen Golf. Derzeit sei ein Ende der Krise nicht absehbar, sagte Konzernchef Rolf Habben Jansen am Mittwoch auf einer Online-Kundenkonferenz. Aber selbst bei einer Wiedereröffnung der für die Schifffahrt so wichtigen Straße von Hormus werde eine Rückkehr zur Normalität mindestens drei Monate dauern. Die französische Reederei CMA CGM, international die Nummer drei, geht sogar davon aus, dass die Hormus-Krise die Schifffahrt in der Region nachhaltig verändern wird. Es sei „unklug“ davon auszugehen, dass einfach wieder der Zustand vor Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar erreicht werde, hatte Konzernchef Rodolphe Saade am Dienstag bei einer Anhörung im französischen Parlament gesagt. Angesprochen auf diese Einschätzung sagte der Hapag-Lloyd-Chef, Saade habe damit durchaus einen Punkt. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, wie fragil der Betrieb in der Region sei, erklärte Habben Jansen. „Das wird in der Tat zu einem Umdenken darüber führen, wie man diese Märkte am besten bedient.“ Allerdings werde nach seiner Erwartung vieles wieder beim Alten sein, sobald die Aussicht bestehe, dass es in der Straße von Hormus für längere Zeit friedlich bleibe.