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Iran-Krieg: Neue US-Angriffe auf den Iran – Teheran schließt Straße von Hormus Live-Blog Medien: Iran greift US-Schiffe an - Explosionen in Hafenstädten +++ Israels Verteidigungsminister: Kampf gegen Iran nicht vorbei +++ Der Newsblog.
11.06.2026 - 01:59 Uhr aktualisiert Artikel anhörenUS-Präsident Donald Trump: „Irans Militär ist ein einziges und totales Chaos.“ Foto: REUTERSUS-Militär dementiert Komplettsperrung der Straße von HormusDas US-Militär hat die angebliche Komplettsperrung der Straße von Hormus für jeglichen Schiffsverkehr dementiert. „Handelsschiffe fahren weiterhin heute Nacht in die Straße von Hormus ein und wieder heraus“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf X mit.Kurz zuvor hatte das iranische Militär die Straße von Hormus als Reaktion auf die jüngsten US-Angriffe auf Ziele im Süden des Landes nach eigenen Angaben komplett gesperrt. Jedes Schiff, dass die Meerenge zu passieren versuche, werde angegriffen, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. Trump: US-Kampfjets über dem Iran - Bombardierung endet in KürzeUS-Kampfjets sind nach Angaben von US-Präsident Donald Trump über dem Iran im Einsatz. Er habe bereits direkt mit iranischen Vertretern gesprochen, sagt Trump dem Sender Fox News. Diese hätten ihn gebeten, die Bombardierung einzustellen. Die Bombardierung werde in Kürze enden, erklärt er weiter. Trump hält sich dem Sender zufolge jedoch die Option für weitere Angriffe offen. Israel sei an den aktuellen Angriffen auf den Iran nicht beteiligt, so der Präsident.Iran schließt Straße von Hormus nach US-AngriffenNach US-Angriffen schließt der Iran eigenen Angaben zufolge die Straße von Hormus für die Durchfahrt jeglicher Schiffe. Das oberste iranische Militärkommando teilt mit, dass die Anordnung auch Öltanker und Handelsschiffe umfasse. Jedes Schiff, das eine Durchfahrt versuche, werde beschossen, meldet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Militär. Iranischen Medien zufolge seien bereits zwei Schiffe getroffen worden, die das Verbot missachtet und eine Durchfahrt durch die Meerenge versucht hätten.Medien: Iran greift US-Schiffe an - Explosionen in HafenstädtenIranische Streitkräfte greifen ersten Berichten von staatlichen iranischen Medien zufolge US-Schiffe nahe der Straße von Hormus mit Raketen und Drohnen an. Die Nachrichtenagentur Mehr berichtet von Zusammenstößen auf See zwischen iranischen und US-Einheiten. Darüber hinaus gibt es Meldungen über mehrere Explosionen in der iranischen Hafenstadt Gorgan sowie in Bandar Abbas. In Bandar Abbas seien die Detonationen in der Nähe des Flughafens und eines Militärstützpunktes zu hören, meldet die Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf einen eigenen Reporter. Der Sender Press TV berichtet, dass auch die Hafenstadt Bandar Sirik von feindlichen Projektilen getroffen worden sei.US-Militär: Neue Angriffe auf Ziele im Iran haben begonnenDas US-Militär hat nach eigenen Angaben auf Befehl von US-Präsident Donald Trump mit neuen Angriffen auf mehrere Ziele im Iran begonnen. „Die Angriffe sind eine Reaktion auf die ungerechtfertigte und anhaltende Aggression des Irans“, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit.Trump: Mehr als 100 Mio Fass Öl in Geheim-Mission durch Straße von Hormus gebrachtUS-Präsident Donald Trump schreibt auf seiner Plattform „Truth Social“, er habe im Mai das US-Militär angewiesen, Öl-Tanker und andere Handelsschiffe in einem geheimen Einsatz bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu unterstützen. Dadurch seien mehr als 100 Millionen Fass Öl auf den freien Markt gekommen. Mehr als 200 Schiffe seien sicher durch die Straße gebracht worden.Trump: Noch heute weitere Angriffe auf den IranUS-Präsident Donald Trump hat angekündigt, es werde noch heute weitere Angriffe auf den Iran geben. Dabei werde man den Iran „sehr hart“ treffen. „Wir haben sie gestern hart getroffen und wir werden sie heute wieder hart treffen“, sagte der Republikaner am Mittag (US-Ortszeit) im Weißen Haus vor Reportern.Er werde aber nicht sagen, ob dabei auch Brücken und Kraftwerke „ausgeschaltet“ würden. Trump sagt weiter, ein „Deal“ mit dem Iran sei fertig ausgehandelt und der Iran habe zugestimmt, keine Atomwaffe zu besitzen. Ob das stimmt, blieb zunächst offen. Stunden zuvor hatte Trump noch gesagt, er sei kurz davor, neue Angriffe auf Kraftwerke und Brücken im Iran anzuordnen.Israels Verteidigungsminister: Kampf gegen Iran nicht vorbeiNach einer neuen gefährlichen Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel hatten die Erzfeinde ihre wechselseitigen Angriffe vorerst wieder eingestellt. Doch die Lage bleibt volatil.Israels Kampf mit dem Iran ist nach Worten des israelischen Verteidigungsministers „noch lange nicht beendet“. Bei einer Preisverleihung sagte Minister Israel Katz: „Wenn der Iran Israel angreift, wird er einen schweren Schlag erleiden, so wie wir es vor einigen Tagen getan haben.“ Die israelische Armee sei darauf vorbereitet, „mit großer Schlagkraft im Iran anzugreifen“. Trump will Ölpreis-Anstieg auf 250 Dollar verhindert habenUS-Präsident Donald Trump sagt, die USA hätten viel Öl aus dem Iran „abgezogen“. „Ich gebe das heute zum ersten Mal bekannt, aber wir haben Millionen Barrel Öl abgezogen, Millionen Barrel jede Nacht“, sagt Trump vor Reportern. Der Iran habe das gerade erst herausgefunden. „Millionen Barrel Öl wurden abgezogen, und deshalb liegt der Preis bei 85 bis 90 Dollar pro Barrel statt bei 250 Dollar“, sagt Trump. Weitere Details oder Belege für seine Worte legt er nicht vor. US-Energieminister Chris Wright sagt kurz darauf im Kongress, ihm sei nicht bekannt, dass die USA Millionen Barrel Öl aus dem Iran abgezogen hätten.Insider: Indien protestiert bei den USA wegen Tanker-Angriff vor OmanIndien bestellt Insidern zufolge einen hochrangigen US-Diplomaten wegen eines Angriffs auf einen Tanker vor der Küste Omans ein. Indien habe beim stellvertretenden US-Botschafter Jason Meeks scharf protestiert, sagen zwei Personen mit Kenntnis des Vorgangs. Nach dem Angriff würden drei Inder noch vermisst. Nähere Details bleiben zunächst offen. Das US-Militär hatte zuvor mitgeteilt, dass es Präzisionsmunition auf den Maschinenraum eines Öltankers im Golf von Oman abgefeuert und das Schiff damit manövrierunfähig gemacht habe. Zuvor habe die Besatzung US-Anweisungen keine Folge geleistet. Ob es sich um das gleiche Schiff handelt, auf das Indien bei seinem Protest Bezug nimmt, bleibt zunächst offen. Auch ist unklar, warum die USA gegen das dann von ihnen beschossene Schiff vorgingen.Israels Präsident streckt Libanon „Hand zum Frieden“ ausDer israelische Präsident Izchak Herzog hat sich mit einer Friedensbotschaft in arabischer Sprache an das libanesische Volk gewandt. „Von der Nordgrenze (Israels) strecke ich die Hand zum Frieden aus, dem libanesischen Präsidenten und dem libanesischen Volk“, sagte Herzog. Der Libanon müsse frei sein vom Einfluss der proiranischen Hisbollah-Miliz, des Irans und von Terrororganisationen und als freier und souveräner Staat existieren, forderte er. „Ich träume davon, nach Beirut zu fahren“, sagte Herzog weiter. Dieser Traum könne Wirklichkeit werden, „aber nur, wenn die Zukunft des Libanons in Beirut und nicht in Teheran bestimmt wird“. In einer weiteren Botschaft in englischer Sprache sagte der Präsident: „Die Situation ist sehr klar: Wir in Israel wollen Frieden mit dem Libanon.“ Das israelische Volk unterstütze dies. Dafür müssten die libanesische Führung und das libanesische Volk aber klarmachen, „dass sie Frieden und nicht Terror wollen“. Israelischer Präsident Izchak Herzog: „Ich träume davon, nach Beirut zu fahren.“ dpaIAEA-Rat fordert wohl Informationen über iranische AtombeständeDer Gouverneursrat der UN-Atomenergiebehörde IAEA verabschiedet Insidern zufolge eine von den USA unterstützte Resolution, in der der Iran aufgefordert wird, seine verbliebenen Bestände an angereichertem Uran anzugeben und diese von Inspektoren überprüfen zu lassen. Die von den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland eingebrachte Resolution wurde mit 21 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und 10 Enthaltungen angenommen, wie Diplomaten bei der Sitzung hinter verschlossenen Türen mitteilten. Die Nein-Stimmen seien von Russland, China und Niger gekommen, Venezuela habe nicht teilnehmen dürfen.Iran: Haben bereits gezeigt, dass wir auf Drohungen angemessen reagierenEin iranischer Militärsprecher sagt als Reaktion auf US-Präsident Donald Trump, der Iran habe bereits gezeigt, dass er auf Drohungen angemessen reagieren werde. Trump hatte zuvor unter anderem mit Angriffen auf iranische Kraftwerke und Brücken gedroht.Israels Truppen im Libanon offenbar kurz vor NabatijaInmitten erneuter Spannungen im Irankrieg kommt es im Libanon weiterhin zu schweren Angriffen der israelischen Armee. Auch die Kämpfe um die Burg Beaufort in der Provinz Nabatija, die israelische Truppen vor etwa einer Woche eingenommen hatten, dauerten an. Israelische Kampfhubschrauber hätten die Miliz in Nähe der Burg mit Maschinengewehrfeuer angegriffen, berichteten libanesische Medien. Die Hisbollah reklamierte derweil erneut mehrere Angriffe auf israelische Stellungen im Südlibanon für sich.Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge sind israelische Truppen bis in die unmittelbare Nähe der Stadt Nabatija vorgerückt. Damit rückt die Frontlinie näher an einen der wichtigsten wirtschaftlichen Knotenpunkte der Region heran.Die israelischen Streitkräfte befinden sich Berichten zufolge nur noch wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Im Libanon herrscht die Sorge, die israelische Armee könnte sich auf eine Einnahme der Stadt vorbereiten. Dafür gibt es von israelischer Seite keine Bestätigung. Die israelische Armee äußert sich zugleich nicht zu den genauen Positionen ihrer Truppen.Wadephul: Deutschland derzeit gegen Sanktionen gegen IsraelIm Gegensatz zu Frankreich und Großbritannien lehnt die Bundesregierung weitere Sanktionen gegen jüdische Siedler und israelische Regierungsmitglieder derzeit ab. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Bundesregierung der Auffassung, dass unsere Stimme in Israel gehört wird und dass andere Maßnahmen zum jetzigen Zeitpunkt nicht geboten sind“, sagt Außenminister Johann Wadephul in Berlin. Großbritannien, Frankreich und weitere westliche Staaten verhängten am Dienstag weitere Sanktionen. Dem Minister zufolge stimme sich die Bundesregierung bei diesem Thema eng europäisch ab. Er sei jedoch nicht sicher, dass das Thema etwa bei den EU-Außenministern auf der Tagesordnung stehen werde.













