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Iran-Krieg: USA fliegen weitere Angriffe auf den Iran Live-Blog Straße von Hormus laut USA weiterhin offen – US-Streitkräfte sollen Durchfahrt sicherstellen +++ Iran meldet erneut Explosionen an der Südküste +++ Gespräche über Straße von Hormus enden ohne Durchbruch +++ Der Newsblog.

12.07.2026 - 23:26 Uhr Artikel anhörenDie Straße von Hormus: Die neuen US-Angriffe sollen den Iran offenbar daran hindern, Handelsschiffe in der Straße von Hormus zu attackieren. Foto: Uncredited/AP/dpaUSA fliegen weitere Angriffe auf den IranDas US-Militär greift nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran an. Damit solle die Fähigkeit des Landes geschwächt werden, zivile Seeleute und Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus anzugreifen, teilt das Militär mit. Das iranische Staatsfernsehen berichtet unterdessen von mehreren Explosionen in der Nähe der Stadt Sirik sowie westlich von Bandar Abbas.Koalitionschef: Israel wählt Parlament am 27. OktoberIn Israel findet die nächste Parlamentswahl nach Angaben der Regierungskoalition am 27. Oktober statt. Der Koalitionschef in der Knesset, Ofir Katz, bestätigte den Termin am Sonntag vor einem Parlamentsausschuss. Es ist die erste Parlamentswahl seit dem Angriff der Hamas auf Israel im Jahr 2023 und den darauffolgenden Kriegen im Gazastreifen, im Libanon und im Iran. Nachdem die Knesset im Mai ihre eigene Auflösung beschlossen hatte, war zunächst unklar geblieben, wann genau die Neuwahl stattfindet.Iran meldet erneut Explosionen an der SüdküsteDer Iran hat nach den US-Angriffen in der vergangenen Nacht erneut Explosionen an der Südküste gemeldet. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete am Sonntagabend über Detonationen in der Hafenstadt Bandar Abbas und unweit der Insel Gheschm im Persischen Golf. Details zur Ursache der Explosionen gab es zunächst nicht.Die staatliche Nachrichtenagentur Irna sprach von „feindlichen Angriffen“ in Bandar Abbas, wo am Abend in einigen Stadtteilen aufeinanderfolgende Explosionen zu hören gewesen seien. Der Vorfall werde untersucht. Bei den Gebieten handele es sich um Militäreinrichtungen, schrieb Irna.Straße von Hormus laut USA weiterhin offen – US-Streitkräfte sollen Durchfahrt sicherstellenDas US-Zentralkommando Centcom teilte am Sonntag mit, die Straße von Hormus sei weiterhin „offen für alle Tanker, die die Straße durchqueren wollen“, und dass „die Durchfahrt gebührenfrei bleibt“. Der Iran kontrolliere die Wasserstraße nicht. „Der Verkehr fließt weiterhin“, hieß es weiter. Trump bestätigte das in einem Interview bei der NBC-Sendung „Meet the Press“.Zudem stünden US-Streitkräfte „bereit und würden sicherstellen, dass die Freiheit der Schifffahrt trotz ungerechtfertigter Aggressionen, Schikanen, Drohungen und willkürlicher Erklärungen seitens des Iran gewahrt bleibt“.Irak und USA wollen wohl bei Öl- und Gasförderung zusammenarbeitenDer Irak und die USA wollen offenbar ihre Zusammenarbeit im Energiesektor ausweiten. Der irakische Ministerpräsident Ali al-Saidi werde dazu am Montag an der Spitze einer offiziellen Delegation nach Washington reisen, sagt sein Regierungssprecher. „Die zu unterzeichnenden Abkommen werden mehrere Absichtserklärungen im Öl- und Gassektor umfassen“, sagt der Sprecher. Der Irak wolle verschiedene US-Unternehmen ins Land holen, um seine Förderkapazitäten zu steigern.Katar rät zu vorübergehendem Stopp der SchifffahrtDer Golfstaat Katar hat nach erneuten iranischen Angriffen zur vorübergehenden Einstellung des Schiffsverkehrs geraten. Für alle Fahrten und andere „meeresbasierte Tätigkeiten“ werde empfohlen, diese bis auf Weiteres auszusetzen, teilte das katarische Transportministerium heute mit. Das betreffe auch Fischer- und Freizeitboote, Jetskis und „alle anderen Seefahrzeuge“. Auch der katarische Nachrichtensender Al Jazeera berichtete von so einer Empfehlung. Teils berichteten Medien, es handle sich um eine Anordnung.Oman meldet Drohnenangriffe nahe Straße von HormusDer Oman hat Drohnenangriffe nahe der Straße von Hormus gemeldet. In der nördlichen Provinz Musandam seien mehrere Ziele mit Drohnen angegriffen worden, berichtete die Staatsagentur ONA unter Berufung auf Militärkreise. Der Oman verurteilte die Attacken und erklärte, man werde alle notwendigen Schritte zum Schutz des Landes und der Bevölkerung ergreifen. Die zum Oman gehörende Enklave Musandam ragt in die Straße von Hormus hinein und grenzt an die Vereinigten Arabischen Emirate.Angriff auf indisches Schiff mit einem Vermissten – Indien verurteilt AttackeNach der Attacke auf das Handelsschiff GFS Galaxy vor der Küste Omans am frühen Sonntagmorgen wird ein indischer Staatsbürger vermisst, wie das Außenministerium in Neu-Dehli mitteilte. „Von den elf indischen Staatsangehörigen an Bord konnten bisher zehn gerettet werden, während ein indischer Staatsangehöriger Berichten zufolge vermisst wird“, teilte das Ministerium mit. Indien verurteile den Anschlag. Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, ein Schiff auf einer nicht genehmigten Route sei von einem Warnschuss getroffen worden.Gespräche über Straße von Hormus enden ohne DurchbruchDer Iran und der Oman haben ihre Gespräche über die Straße von Hormus ohne Durchbruch beendet. Beide Länder hätten beschlossen, die Gespräche auf politischer sowie technischer Ebene fortzusetzen, „um zu einer gemeinsamen Verständigung über die Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt“ in der Meerenge zu gelangen, hieß es in einer Erklärung des iranischen Außenministeriums.Iranische Tageszeitung fordert Rache – auch gegen MerzEine auflagenstarke Tageszeitung im Iran hat eine Infografik mit Racheaufrufen gegen Politiker aus dem Westen veröffentlicht. Auf ihrer Website publizierte das Blatt „Hamshahri“ aus der Hauptstadt Teheran eine Collage, die US-Präsident Donald Trump und Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit einem Fadenkreuz auf der Stirn zeigt. Auf der Infografik sind zudem die Köpfe europäischer Regierungschefs zu sehen, allesamt in orangefarbenen Shirts, wie sie für US-Häftlinge typisch sind. Unter ihnen ist auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Eine Liste derjenigen, die auf die Vergeltung des iranischen Volkes warten müssen“, betitelt die Zeitung den Onlineartikel. „Die Verbrecher werden den Wunsch nach einem ruhigen Tod mit ins Grab nehmen“, heißt es in der Grafik.Containerschiff vor Oman beschädigt – Feuer an BordDie britische Seefahrtsbehörde UKMTO meldet einen Vorfall neun Seemeilen östlich von Oman. Ein Containerschiff sei am Heck beschädigt worden, was zu einem Feuer an Bord geführt habe, heißt es unter Berufung auf Militärbehörden.USA greifen Iran nach Attacke auf Containerschiff anDas US-Militär greift nach eigenen Angaben den Iran an. Die Angriffe seien eine Reaktion auf eine Attacke der iranischen Revolutionsgarden auf ein Containerschiff unter der Flagge Zyperns in der Straße von Hormus. „Ein ziviles Besatzungsmitglied wird vermisst und das Schiff kann die Fahrt wegen eines Feuers an Bord und erheblicher Schäden im Maschinenraum nicht fortsetzen“, teilt das US-Zentralkommando auf X mit. Die Angriffe erfolgten auf Anweisung von US-Präsident Donald Trump, heißt es weiter.Iran schließt Straße von Hormus und droht mit „scharfer Reaktion“Der Iran hat im Konflikt mit den USA die strategisch wichtige Straße von Hormus geschlossen und mit einer entschiedenen Antwort auf jede militärische Reaktion gedroht. Ein Schiff, das die Sicherheit im Seeverkehr gefährdet habe, sei getroffen und gestoppt worden, teilte die Marine der iranischen Revolutionsgarde am Sonntag mit. Die Meerenge sei „bis auf Weiteres“ und bis zum „Ende der US-Einmischung in dieser Region“ geschlossen. Aggressionen gegen den Iran „werden auf eine scharfe Reaktion stoßen, und neue feindliche Stützpunkte in der Region werden ins Visier genommen“, hieß es in der Erklärung weiter.Berichte: Oman mit Vorschlag für gebührenfreie SchifffahrtDer Oman hat einem Medienbericht zufolge einen Vorschlag zur gebührenfreien Durchfahrt der Straße von Hormus vorgelegt. Demnach soll der Schiffsverkehr auf der südlichen Route wie vor dem Krieg frei möglich sein, berichtete der Sender CNN unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Der „Axios“-Reporter Barak Ravid bestätigte den Vorschlag auf der Plattform X. Auf der nördlichen Route entlang der iranischen Küste wären laut CNN Genehmigungen Teherans nötig, allerdings ebenfalls keine Gebühren fällig.Vertreter des Irans und des Omans hatten zuvor in der omanischen Hauptstadt Maskat über eine Regelung des Schiffsverkehrs verhandelt. Auf omanischer Seite führte Außenminister Badr al-Busaidi die Gespräche, auf iranischer der Außenminister Abbas Araghtschi.Insider: Gespräch zwischen Iran, USA, Katar und Pakistan geplantDie USA, der Iran, Katar und Pakistan wollen Insiderangaben zufolge noch am Samstag eine gemeinsame Telefonkonferenz zur Deeskalation der Lage am Golf abhalten. Vermittler versuchen, das Gespräch zu organisieren, während sich der iranische Außenminister Abbas Araghchi im Oman aufhält, wie ein hochrangiger Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagt. Araghchi führt in dem Golfstaat Gespräche über eine sichere Passage von Schiffen durch die Straße von Hormus. Die USA fordern eine öffentliche Zusage für einen freien und sicheren Transit durch die strategisch wichtige Meerenge.Oberster iranischer Führer kündigt Rache für getöteten Vater anDer oberste Führer des Iran, Ajatollah Mojtaba Chamenei, fordert Vergeltung für die Tötung seines Vaters und Vorgängers. Dies sei die „Forderung der Nation“ und müsse „sicherlich“ geschehen, heißt es in einer schriftlichen Botschaft auf seinem Telegram-Kanal. Anlass sind die Trauerfeiern für Ajatollah Ali Chamenei, der am 28. Februar bei US-israelischen Luftangriffen getötet wurde.Forscher vermuten Reparaturen an Militärforschungsanlage im IranNun wurden Berichten zufolge Reparaturen ausgeführt.Satellitenbilder legen Forschern zufolge die Vermutung nahe, dass der Iran eine bekannte Militärforschungsanlage wieder aufbaut. Entsprechende Aktivitäten seien in den vergangenen Wochen etwa an dem Militärkomplex in Partschin zu sehen gewesen, wie das auf Nuklearthemen spezialisierte Institute for Science and International Security berichtet. Den Forschern zufolge war die Anlage zu Beginn des Krieges mehrfach getroffen worden. Nachdem Satellitenbilder anfangs Aufräumarbeiten zeigten, mehrten sich demnach in den vergangenen Wochen Hinweise auf dauerhafte Reparaturen. Dazu zählen mehrere Betonmischer und andere Vorrichtungen, um die Einschlaglöcher dauerhaft zu versiegeln.Teheran hatte sich in einem Rahmenabkommen mit den USA für ein Ende des Krieges verpflichtet, bei seinem Nuklearprogramm den „Status quo“ zu halten. Zudem verpflichtete sich der Iran, auf die Entwicklung von Atomwaffen zu verzichten. Irans Regierung selbst bestreitet, nach Atomwaffen zu streben.Trump: Iran droht mit meiner ErmordungUS-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, ein Attentat auf ihn zu planen. „1000 Raketen sind schussbereit und auf die Islamische Republik Iran gerichtet, und Tausende weitere werden unmittelbar folgen, sollte die iranische Regierung ihre in vielen Teilen der Welt ausgesprochene Drohung wahr machen, den amtierenden Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, in diesem Fall MICH, zu ermorden oder das zu versuchen“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Die Befehle wurden bereits erteilt, und das US-Militär ist bereit, willens und in der Lage, innerhalb eines Jahres, vorbehaltlich einer Verlängerung, alle Gebiete des Iran vollständig zu dezimieren und zu zerstören“, so Trump weiter. USA: Iran muss Öffnung der Straße von Hormus zusichernDie USA fordern Medienberichten zufolge ein Bekenntnis des Irans zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormus. Bis Samstag solle die iranische Führung öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Die Botschaft sei dem Iran direkt und über die Vermittler überbracht worden.Welche Konsequenzen der iranischen Führung drohen, sollte sie der Forderung nicht nachkommen, blieb zunächst unklar. Die USA hatten in den vergangenen Tagen Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag das Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg bekräftigt. Zugleich ließ er die Tür für Gespräche weiter offen. Trump schrieb dazu, Teheran habe um eine Fortführung von Gesprächen gebeten, und die USA hätten zugestimmt. Das Wort Gespräche setzte Trump in Anführungszeichen.Trump: USA auch nach Ende der Waffenruhe bereit zu Gesprächen mit IranDie USA stimmen nach Angaben von Präsident Donald Trump weiteren Gesprächen mit dem Iran zu. Die Regierung in Teheran habe darum gebeten, die Verhandlungen fortzusetzen, sagt Trump. Gleichzeitig betont er, dass die Waffenruhe zwischen den beiden Ländern beendet sei. Dies sei dem Iran unmissverständlich mitgeteilt worden.Insider: Vermittler aus Katar zu Gesprächen im IranUnterhändler Katars halten sich Insidern zufolge zu Gesprächen im Iran auf, um in dem Konflikt mit den USA zu vermitteln und die Voraussetzungen für neue Verhandlungen zu schaffen. Die Gespräche würden in Abstimmung mit den USA geführt, sagt eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei solle es unter anderem um die Umsetzung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran gehen.Zudem solle über die Gründe für die jüngste Eskalation zwischen beiden Seiten gesprochen werden, wie etwa über den Streit über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Katar und Pakistan vermitteln seit Monaten in dem Konflikt und waren auch an der Verständigung auf das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges beteiligt.Bemühungen um Verhandlungen zwischen Iran und USA gehen offenbar weiterTrotz der kürzlichen US-Angriffe gegen den Iran arbeitet Teheran laut pakistanischen Sicherheitskreisen an einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Washington. Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von gut informierten Quellen in Islamabad. Es sei auf verschiedenen Kanälen zwischen den Nachbarländern gesprochen worden. Unter anderem soll ein Gespräch zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Pakistans mächtigem Armeechef Asim Munir bis spät in die Nacht am Donnerstag gedauert haben, hieß es weiter. Die iranische Seite habe auch von Unsicherheit darüber gesprochen, wie sich Hardliner-Fraktionen im Land zukünftig verhalten werden.Nahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2 EuroDie Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen die Spritpreise deutlich steigen. Zum ersten Mal seit Mitte Mai kostete Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder mehr als 2 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Auch Benzin verteuerte sich deutlich.Der Diesel-Durchschnittspreis vom Donnerstag lag bei 2,012 Euro. Das waren 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Blickt man bis zum Anfang der Woche – vor der jüngsten Eskalation – zurück, ergibt sich ein Anstieg von 6,2 Cent. Berichte: Israel warnte Trump vor iranischem MordkomplottIsrael hat die US-Regierung Berichten zufolge vor iranischen Plänen zur Ermordung von Präsident Donald Trump gewarnt. Der Warnung zufolge habe die Führung in Teheran den Plan erst kürzlich ausgearbeitet, berichteten der Sender CNN und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf ungenannte Quellen.Die US-Regierung habe derlei Warnungen zuletzt häufig erhalten, wie CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete. Die Warnung aus Israel sei aber neu und habe auch einen konkreten Anschlagsplan beinhaltet. Details zu dem Plan waren zunächst nicht bekannt. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. 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