Startseite
Politik
International
Iran-Krieg: USA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein Durchbruch Live-Blog Trump: Beziehungen zum Iran entwickeln sich gut +++ Iran will Kontrolle über Straße von Hormus offenbar erzwingen +++ Pistorius sieht vorerst keinen Hormus-Marine-Einsatz +++ Der Newsblog.
01.07.2026 - 23:00 Uhr Artikel anhörenDie Straße von Hormus: Themen wie der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sollten in Doha von Unterhändlern besprochen werden. Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpaUSA und Iran beenden Gespräche – offenbar kein DurchbruchDie USA und der Iran beenden eine Runde indirekter Gespräche in Doha Insidern zufolge ohne Anzeichen für eine Annäherung auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden. Die Unterhändler konzentrieren sich demnach auf Themen wie den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und finanzielle Anreize für den Iran, die eigentlich bereits vor zwei Wochen geklärt worden sein sollten. US-Präsident Donald Trump spricht in Washington zwar von Fortschritten bei der Einschränkung des iranischen Atomprogramms und „sehr guten Treffen“. Insidern zufolge ist das Atomprogramm bei den Fachgesprächen jedoch kein Thema. US-Vizepräsident JD Vance erklärt, dies werde später besprochen. Die Delegationen treffen sich nicht direkt, sondern verhandeln über Vermittler aus Katar und Pakistan.Mindestens drei Tote bei neuen Angriffen in GazaBei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. Zwei von ihnen seien bei einem Luftangriff im Nordwesten der Stadt Gaza ums Leben gekommen, ein dritter bei einem Angriff auf ein Auto im Zentrum der Stadt, teilte der von der islamistischen Hamas kontrollierte Zivilschutz mit. Nach Angaben des israelischen Militärs handelte es sich um bewaffnete Kämpfer. Zuletzt hatte Israel vermehrt Mitteilungen veröffentlicht, wonach mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisationen Hamas und Islamischer Dschihad im Gazastreifen gezielt getötet worden seien. Reederei CMA CGM: Normalisierung in Straße von Hormus dauert MonateDie französische Reederei CMA CGM rechnet damit, dass eine Normalisierung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus mehrere Monate dauern wird. Seit Beginn des Iran-Krieges säßen mehrere Schiffe im Golf fest, sagt Konzernchef Rodolphe Saade der Zeitung „Les Echos“. Derzeit führen rund 60 Prozent der Schiffe des Unternehmens durch den Suezkanal, während 40 Prozent die längere Route um Afrika nähmen.Trump: Beziehungen der USA zum Iran entwickeln sich gutUS-Präsident Donald Trump äußert sich optimistisch über das Verhältnis der USA zum Iran und die jüngsten Gespräche in Katar. Die Denuklearisierung des Irans komme gut voran, sagt Trump vor Journalisten. „Wir kommen sehr gut miteinander aus“, ergänzt er. Vertreter der USA und des Irans kommen nach Angaben eines Insiders und eines iranischen Regierungsvertreters in der katarischen Hauptstadt Doha zu Fachgesprächen über den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und einen dauerhaften Waffenstillstand zusammen. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der Sondergesandte Steve Witkoff führen vorbereitende Gespräche mit dem katarischen Ministerpräsidenten, nehmen jedoch nicht selbst an den Verhandlungen teil. Katar vermittelt in dem Konflikt gemeinsam mit Pakistan.Iran will Kontrolle über Straße von Hormus offenbar erzwingenDer Iran pocht auf die Kontrolle über die Straße von Hormus sowie eine Gebühr für die Schiffspassage und will dies Insidern zufolge notfalls auch mit Gewalt erzwingen. Die Führung in Teheran strebe eine dauerhafte formelle Anerkennung eines solchen Kontrollrechts an, sobald das jüngste Übergangsabkommen mit den USA auslaufe, sagten zwei ranghohe Regierungsvertreter des Iran der Nachrichtenagentur Reuters. Die iranischen Unterhändler würden sich bei den Friedensgesprächen mit den Vereinigten Staaten erst dann anderen Streitpunkten zuwenden, wenn eine Einigung in dieser Frage erzielt sei. Der Iran sei auch bereit, diese Forderungen mit Gewalt durchzusetzen, sollten sich andere Länder nicht bereiterklären, seine Bedingungen zu akzeptieren, erläuterte ein Insider. Teheran werde nicht nachgeben, selbst wenn dies zu einer erneuten und verschärften Konfrontation mit den USA führe.Der Iran glaube, eine „historische Chance“ zu haben, sich einen langfristigen Vorteil zu sichern, nachdem er den Krieg mit den USA und Israel überstanden habe, sagte ein anderer ranghoher Vertreter der Islamischen Republik. Die Länder, in denen Reedereien tätig sind, würden eine iranische Kontrolle über die Meerenge aufgrund der steigenden Kosten des Konflikts letztendlich akzeptieren, und die Regierung in Washington würde dies ebenfalls akzeptieren, um eine ununterbrochene weltweite Energieversorgung zu gewährleisten.Pistorius sieht nach Absage Irans vorerst keinen Hormus-Marine-EinsatzVerteidigungsminister Boris Pistorius geht nicht von einer baldigen Beteiligung der Bundesmarine an einer Sicherung der Straße von Hormus aus. „Im Augenblick gibt es kein Szenario, das ich sehe, in den nächsten Tagen oder Wochen, dass der Korken schnell aus der Flasche kommt und wir in die Straße von Hormus einfahren könnten, um Minen zu räumen“, sagte der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. „Das ist im Augenblick nicht absehbar.“ Zwei deutsche Minenräumschiffe liegen derzeit im Hafen von Dschibuti, sie waren für den Fall eines Friedensschlusses zwischen dem Iran und den USA in die Region entsandt worden. Als Grund für seine Skepsis nannte Pistorius Aussagen Irans, wonach dieser eine Minenräumung durch andere Staaten nicht akzeptieren werde. Die Schiffe würden auch nicht unbegrenzt warten. „Wir werden dann im Sommer rechtzeitig die Entscheidung treffen, dass im Zweifel unsere Soldaten eher ihren Sommer bei 40 Grad in Berlin statt bei knapp 50 in Dschibuti verbringen.“Offenbar indirekte Gespräche zwischen USA und Iran in DohaIn Katars Hauptstadt Doha finden indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagt, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen. Auch der US-Sender CNN sowie die arabischen Nachrichtensender Al Jazeera und Al Arabija meldeten den Beginn der Gespräche unter Berufung auf eigene Quellen.Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, hatten sich bereits am Dienstag nach katarischen Angaben mit Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani in Doha getroffen. An den eigentlichen Gesprächen nehmen sie CNN zufolge jedoch nicht teil.Iran: Schiff in Straße von Hormus auf Grund gelaufenEin Schiff ist nach einem Bericht des iranischen Staatsfernsehens in der Straße von Hormus auf Grund gelaufen. Das ausländische Containerschiff sei nicht auf der vom Iran genehmigten Route durch das Gewässer unterwegs gewesen, hieß es am Mittwoch. Nähere Details wurden zunächst nicht gemeldet. Das Staatsfernsehen berichtete, man müsse sich bei der Schifffahrt durch die Straße von Hormus an die Anweisungen der paramilitärischen Revolutionsgarde des Irans halten.Iran: Keine weiteren Gespräche mit USA vor Erfüllung von AbkommenDer Iran macht die Umsetzung der jüngsten Absichtserklärung zur Bedingung für weitere Verhandlungen mit den USA. Solange die Auflagen nicht erfüllt seien, werde es keine neuen Gespräche geben, sagt der iranische Chefunterhändler Mohammad Bagher Chalibaf im Staatsfernsehen. Zudem kündigt er die Gründung eines gemeinsamen Komitees mit den USA und dem Libanon an, welches die Beendigung des Krieges dort überwachen soll. Chalibaf warnt die USA davor, iranische Ölexporte zu unterbinden, da in einem solchen Fall niemand mehr vom Öl profitieren werde. Die Souveränität über die Straße von Hormus liege beim Iran und dem Oman, die freie Durchfahrt sei gemäß der Vereinbarung auf 60 Tage befristet. Seit dem Ende der Seeblockade belaufen sich die iranischen Ölexporte Chalibaf zufolge auf mehr als 40 Millionen Barrel. Dabei erziele das Land einen um 20 Prozent höheren Preis als zuvor.Netanjahu befiehlt Zerstörung von Hisbollah-InfrastrukturIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Armee angewiesen, die Infrastruktur der schiitischen Hisbollah-Miliz im Südlibanon vollständig zu zerstören. Netanjahu bezog sich laut Regierungspresseamt bei einem Truppenbesuch auf alle ober- und unterirdischen Anlagen, welche die Miliz für Angriffe auf Israel genutzt habe, wie beispielsweise Tunnel. Netanjahu sagte weiter: „Das ist die Anweisung: Lasst nichts zurück, und genau das tun Sie.“ Außerdem sollten Soldaten sofort handeln, wenn sie eine Bedrohung für ihr Leben feststellten, so Netanjahu. Er schloss zudem einen Abzug der Armee aus dem Grenzgebiet aus, bis die Hisbollah vollständig entwaffnet sei und keine Bedrohung mehr für Israel darstelle. Netanjahu bezeichnete die Hisbollah als das wichtigste Glied in einer Achse der iranischen Verbündeten. Nach seinen Angaben sind von ehemals 150.000 Raketen und Geschossen noch etwa acht Prozent übriggeblieben. Zudem habe Israel im Libanon rund 9.000 „Terroristen“ getötet. Die wichtigste Maßnahme habe darin bestanden, Puffer- und Sicherheitszonen zwischen der Hisbollah und dem Norden Israels zu schaffen. Die libanesische Regierung und die Hisbollah bezeichnen die von Israel einseitig verfügte „Sicherheitszone“ als völkerrechtswidrige Besetzung. Das von Israel kontrollierte Areal im Südlibanon umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes.Spionage für Iran: US-Bürger in Israel festgenommenDie israelische Polizei hat einen 20 Jahre alten US-Bürger wegen des Verdachts auf Spionage für den iranischen Geheimdienst festgenommen. Wie israelische Zeitungen unter Berufung auf die Polizei mitteilten, hat der Mann aus dem Großraum Jerusalem „sensible Orte“ in Israel fotografiert und gefilmt. Er soll dafür pro Auftrag bis zu Hunderte Dollar erhalten haben. Der Mann solle jetzt wegen Kontaktaufnahme zu einem ausländischen Agenten und Gefährdung der nationalen Sicherheit Israels angeklagt werden.Iran kündigt Gespräche mit Katar über eingefrorene Gelder anDer Iran will mit dem Vermittler Katar über die Umsetzung des Übergangsabkommens mit den USA beraten. Ein Hauptthema der Gespräche am Mittwoch ist die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder, wie das iranische Außenministerium mitteilt. Treffen mit Vertretern der US-Regierung seien in den kommenden Tagen nicht geplant. Dem katarischen Außenministerium zufolge sind sechs Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Geldern in Katar noch nicht nach Teheran überwiesen worden.Witkoff und Kushner zu Gesprächen in Doha – aber keine Gespräche zwischen Iran und USADie US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind zu geplanten Verhandlungen mit dem Iran in Katar eingetroffen. Die Gesandten würden während ihres Aufenthalts in der katarischen Hauptstadt Doha keine direkten Verhandlungen mit iranischen Vertretern führen, sagte ein Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madsched al-Ansari, am Dienstag. Die Gespräche sollten über Vermittler laufen.Ranghohe iranische Regierungsvertreter würden nicht in Doha erwartet, erklärte der Ministeriumssprecher in einer Pressekonferenz. Die technischen Gespräche dauerten aber an und seien nicht unterbrochen worden.Israels Botschafter Prosor: Europa muss libanesischer Regierung helfenDer israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, fordert die Europäer auf, im Kampf gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz an der Seite der libanesischen Regierung zu stehen. „Die Europäer müssen die libanesische Regierung jetzt mit aller Kraft unterstützen, sich gegen die Hisbollah durchzusetzen und damit den Würgegriff des Iran zu beenden“, sagt Prosor der Nachrichtenagentur Reuters. „Es geht um nichts Geringeres als die historische Chance auf Frieden in der Region.“ Erstmals seien die Interessen des Libanon und Israels „offiziell vollständig deckungsgleich“, sagt Prior. „Für beide Länder ist die Entwaffnung der Hisbollah entscheidend.“ Mit Blick auf die Miliz betont er: „Die Terroristen stehen mit dem Rücken zur Wand, der Druck auf sie darf nicht nachlassen.“Iranische Medien: Zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötetBei einem Angriff Unbekannter im Westen des Iran sind zwei Mitglieder der Revolutionsgarde getötet worden. Zwei weitere Mitglieder der Eliteeinheit seien bei dem Überfall in der Provinz Kermanschah am Montagabend verletzt worden, melden iranische Staatsmedien am Dienstag. Die Täter hätten das Feuer vor dem Haus der Opfer eröffnet. Die Revolutionsgarde sprach demnach von einem terroristischen Angriff. Die Behörden hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Verantwortlichen zu finden.Verwirrung um Treffen in Doha – Verhandeln die USA und der Iran weiter?Nach der jüngsten militärischen Eskalation in der Straße von Hormus könnte es heute in Katar zu Krisengesprächen zwischen Vertretern der USA und dem Iran kommen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb US-Präsident Donald Trump auf der Plattform Truth Social. Von iranischer Seite klang das allerdings anders. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut iranischer Nachrichtenagentur Isna. Reine Verhandlungstaktik?Technische Sitzungen der Arbeitsgruppen seien diese Woche nicht geplant, sagte Gharibabadi, Konsultationen über Vermittler würden aber fortgesetzt. Laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt werden jedenfalls dessen Schwiegersohn, Jared Kushner, und der US-Sondergesandte Steve Witkoff, diese Woche für Gespräche in die katarische Hauptstadt Doha fliegen. Sollten sie stattfinden – ob nun heute oder an einem anderen Tag –, wird laut US-Medien dabei nicht – wie zunächst erwartet – Irans Atomprogramm im Mittelpunkt stehen, sondern einmal mehr der Streit um die Straße von Hormus.Iran weist internationale Minenräumung in der Straße von Hormus zurückIran weist eine internationale Beteiligung an der Minenräumung in der Straße von Hormus entschieden zurück. Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi erklärte auf der Plattform X, der von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagene Einsatz mit Partnerstaaten verstoße gegen das bestehende Rahmenabkommen. Dieses sehe vor, dass die Verantwortung für die Minenräumung ausschließlich bei Iran liege, so der Vizeminister.Laut Gharibabadi werde Teheran eine gemeinsame Operation niemals zulassen. Zudem warf er Paris vor, mit solchen Initiativen die ohnehin angespannte Lage in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf durch zusätzliche „Provokationen“ weiter zu belasten.Macron sprach beim Besuch des Sultans von Oman, Haitham bin Tarik, in Paris, auch über die Straße von Hormus. „Wir haben beschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern an der Minenräumung in der Meerenge mitzuwirken, um die Seewege zu sichern und eine freie und bedingungslose Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten“, teilte Macron nach dem Treffen auf X mit.Israelische Razzien - 15-jähriger Palästinenser nahe Ramallah getötetIsraelische Sicherheitskräfte sind zum Wochenstart zu Razzien in verschiedenen Teilen des besetzten Westjordanlands ausgerückt. Das Gesundheitsministerium der Palästinensischen Autonomiebehörde teilte mit, in der Nähe von Ramallah sei ein 15-jähriger Palästinenser aus Jerusalem durch einen Kopfschuss getötet worden.Rettungskräfte brachten den Jugendlichen nach erfolglosen Wiederbelebungsversuchen in ein Krankenhaus, wie die Hilfsorganisation Roter Halbmond mitteilte. In der Nähe von Hebron seien zwei weitere Menschen bei einer Razzia durch Schüsse israelischer Sicherheitskräfte verletzt worden, teilte die Hilfsorganisation mit. Das israelische Militär gab zunächst keine Stellungnahme ab.Iran: Keine Gespräche mit USA in kommenden TagenDer Iran plant nach Angaben des Außenministeriums in Teheran in den kommenden Tagen keine Gespräche mit den USA. Zwar reise in dieser Woche eine iranische Delegation nach Katar, dies habe jedoch mit dem Besuch von US-Vertretern in dem Land nichts zu tun, teilt ein Ministeriumssprecher mit. Priorität habe für die Regierung in Teheran die Umsetzung einer Absichtserklärung. Das sei Voraussetzung für Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen.Oman und Iran beraten über Servicegebühren in Straße von HormusOman und der Iran prüfen nach Angaben des omanischen Außenministers Badr al-Busaidi die Erhebung von Gebühren für Dienstleistungen in der Straße von Hormus. Dabei gehe es nicht um Durchfahrtsgebühren für Schiffe, sagte al-Busaidi dem Sender Radio Monte Carlo bei einem Besuch in Frankreich am Montag.Mögliche Dienstleistungen könnten nach seinen Angaben Maßnahmen zur Sicherheit auf See, Umweltschutz, Navigationshilfe und Vorkehrungen für Zwischenfälle wie Brände umfassen. Es gebe erfolgreiche Beispiele für ähnliche Dienstleistungen im Einklang mit dem Seerecht. Durchfahrtsgebühren für Schiffe lehne sein Land ab, sagte der Minister. „Das ist international verboten“, erklärte er. „Und wir halten uns an diese Regeln.“Gespräche zur Umsetzung von libanesisch-israelischem AbkommenDer Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, hat den libanesischen Präsidenten Joseph Aoun in der Hauptstadt Beirut getroffen. Dabei ging es nach Angaben des libanesischen Präsidialamts um die Umsetzung des am Freitag in Washington vereinbarte Rahmenabkommens mit Israel. Nach Angaben des US-Zentralkommandos traf Cooper außerdem den Oberbefehlshaber der libanesischen Streitkräfte, Rodolphe Haikal. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.Die libanesische und die israelische Regierung hatten sich am Freitag nach jahrzehntelangem Kriegszustand auf einen Weg zu Frieden und Sicherheit geeinigt. Die Hisbollah lehnt die Vereinbarung jedoch ab. Die vom Iran unterstützte Miliz war nicht an den Verhandlungen beteiligt, die in dem Abkommen vorgesehene Entwaffnung weist sie strikt zurück.Trump: Morgen Treffen mit Iran in DohaVertreter der USA und des Irans werden sich nach Angaben von US-Präsident Donald Trump an diesem Dienstag in Katars Hauptstadt Doha treffen. „Der Iran hat um ein Treffen gebeten“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Weitere Angaben etwa zum Ziel der Gespräche machte Trump nicht. Erst kurz zuvor hatte der Iran noch Berichte über einen möglichen weiteren aktuellen Verhandlungstermin mit den USA zurückgewiesen. Eine Gesprächsrunde werde stattfinden, „sobald die Voraussetzungen geschaffen sind und Einigkeit über Termin und Veranstaltungsort erzielt wurde“, sagte Vizeaußenminister Kasem Gharibabadi laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. „Das Abhalten von technischen Sitzungen der Arbeitsgruppen ist für diese Woche nicht geplant.“ Konsultationen würden über Vermittler jedoch fortgesetzt, sagte Gharibabadi. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, sollen am Dienstag an einem Treffen in Doha teilnehmen, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News. Palästinenser melden ein totes Kind bei Angriff im GazastreifenBei einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen sind mindestens drei Palästinenser getötet worden. Bei den Toten handle es sich um zwei Männer und ein achtjähriges Kind, teilte das Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhaus am Montag mit. Ein dritter Mann sei verletzt worden. Nach Angaben der von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörden traf der Angriff in Deir al-Balah ein Zelt, in dem Vertriebene untergebracht waren.Das israelische Militär erklärte, Ziel des Angriffs sei ein Mitglied der Extremistengruppe Islamischer Dschihad gewesen, das am Terror-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 beteiligt gewesen sei.Iran: Keine Treffen technischer Arbeitsgruppen in dieser WocheDer Iran hat Berichte über ein baldiges Treffen von Arbeitsgruppen zur Umsetzung der Absichtserklärung mit den USA zurückgewiesen. In dieser Woche seien keine Treffen dieser Art geplant, sagte der stellvertretende iranische Außenminister Kasem Gharibabadi am Montag der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine mit den Verhandlungen vertraute Person gemeldet, dass die technischen Teams beider Länder in den kommenden Tagen in Doha zusammenkommen sollten. Gharibabadi erklärte, dass die Konsultationen zwischen dem Iran und Katar über die US-Verpflichtungen wie geplant fortgesetzt würden. Die Gespräche der technischen Arbeitsgruppen in Doha seien jedoch nicht bestätigt.Insider: Vermittler richten Kommunikationskanäle zwischen USA und Iran einIm Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben Vermittler Insidern zufolge Kommunikationskanäle eingerichtet, um mögliche Zwischenfälle und damit eine erneute Eskalation wie am Wochenende zu verhindern. Vertreter beider Länder wollten zudem in den kommenden Tagen in Katars Hauptstadt Doha die Beratungen über die Umsetzung einer Rahmenvereinbarung fortsetzen, sagt eine mit den Verhandlungen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Das US-Nachrichtenportal Axios hatte unter Berufung auf einen ranghohen US-Regierungsvertreter berichtet, dass die Gespräche am Dienstag in Katar wieder aufgenommen werden sollen.Neben Katar vermittelt auch Pakistan in dem Konflikt. Nach einem iranischen Angriff auf einen Frachter in der Straße von Hormus hatten sich beide Seiten in den vergangenen Tagen trotz der geltenden Waffenruhe wieder gegenseitig beschossen. Inzwischen wurden nach US-Angaben mit dem Iran ein Stopp der Angriffe und eine Rückkehr an den Verhandlungstisch vereinbart. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt







