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Iran-Krieg: USA laut Trump auch nach Ende der Waffenruhe bereit zu Gesprächen Live-Blog Vermittler aus Katar offenbar zu Gesprächen im Iran +++ Berichte: Israel warnte Trump vor iranischem Mordkomplott +++ Der Newsblog.

10.07.2026 - 16:55 Uhr aktualisiert Artikel anhörenDonald Trump: Die USA stimmen nach Angaben des US-Präsidenten weiteren Gesprächen mit dem Iran zu. Foto: REUTERSTrump: USA auch nach Ende der Waffenruhe bereit zu Gesprächen mit IranDie USA stimmen nach Angaben von Präsident Donald Trump weiteren Gesprächen mit dem Iran zu. Die Regierung in Teheran habe darum gebeten, die Verhandlungen fortzusetzen, sagt Trump. Gleichzeitig betont er, dass die Waffenruhe zwischen den beiden Ländern beendet sei. Dies sei dem Iran unmissverständlich mitgeteilt worden.Insider: Vermittler aus Katar zu Gesprächen im IranUnterhändler Katars halten sich Insidern zufolge zu Gesprächen im Iran auf, um in dem Konflikt mit den USA zu vermitteln und die Voraussetzungen für neue Verhandlungen zu schaffen. Die Gespräche würden in Abstimmung mit den USA geführt, sagt eine mit der Situation vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Dabei solle es unter anderem um die Umsetzung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran gehen.Zudem solle über die Gründe für die jüngste Eskalation zwischen beiden Seiten gesprochen werden, wie etwa über den Streit über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Katar und Pakistan vermitteln seit Monaten in dem Konflikt und waren auch an der Verständigung auf das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges beteiligt.Bemühungen um Verhandlungen zwischen Iran und USA gehen offenbar weiterTrotz der kürzlichen US-Angriffe gegen den Iran arbeitet Teheran laut pakistanischen Sicherheitskreisen an einer diplomatischen Lösung des Konflikts mit Washington. Die iranische Seite habe den Vermittlerstaat Pakistan gebeten, den USA Verhandlungswillen zu signalisieren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von gut informierten Quellen in Islamabad. Es sei auf verschiedenen Kanälen zwischen den Nachbarländern gesprochen worden. Unter anderem soll ein Gespräch zwischen dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und Pakistans mächtigem Armeechef Asim Munir bis spät in die Nacht am Donnerstag gedauert haben, hieß es weiter. Die iranische Seite habe auch von Unsicherheit darüber gesprochen, wie sich Hardliner-Fraktionen im Land zukünftig verhalten werden.Nahost-Spannungen treiben Diesel wieder über 2 EuroDie Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen die Spritpreise deutlich steigen. Zum ersten Mal seit Mitte Mai kostete Diesel im bundesweiten Tagesdurchschnitt wieder mehr als 2 Euro pro Liter, wie der ADAC mitteilt. Auch Benzin verteuerte sich deutlich.Der Diesel-Durchschnittspreis vom Donnerstag lag bei 2,012 Euro. Das waren 4,2 Cent mehr als noch am Mittwoch. Blickt man bis zum Anfang der Woche – vor der jüngsten Eskalation – zurück, ergibt sich ein Anstieg von 6,2 Cent. Berichte: Israel warnte Trump vor iranischem MordkomplottIsrael hat die US-Regierung Berichten zufolge vor iranischen Plänen zur Ermordung von Präsident Donald Trump gewarnt. Der Warnung zufolge habe die Führung in Teheran den Plan erst kürzlich ausgearbeitet, berichteten der Sender CNN und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf ungenannte Quellen.Die US-Regierung habe derlei Warnungen zuletzt häufig erhalten, wie CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichtete. Die Warnung aus Israel sei aber neu und habe auch einen konkreten Anschlagsplan beinhaltet. Details zu dem Plan waren zunächst nicht bekannt.US-Regierung: Technische Gespräche mit Iran laufen weiterTrotz der Angriffe gegen den Iran arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. „Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter“, sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass das Verhalten der iranischen Führung einen Verstoß gegen das Rahmenabkommen „inakzeptablen Ausmaßes“ darstelle.In den vergangenen Tagen hatte das US-Militär mehrere Angriffswellen gegen Ziele im Iran gestartet. Die US-Regierung begründete das mit dem Beschuss von Handelsschiffen, den die USA Teheran zuschreiben. In der Folge meldeten Verbündete der USA am Persischen Golf wie Kuwait und Bahrain feindlichen Beschuss.Trump spricht mit Netanjahu über Sicherheitsbedenken wegen TürkeiUS-Präsident Donald Trump hat mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert und über Spannungen mit der Türkei gesprochen. Das teilte Netanjahus Büro am Donnerstag auf der Plattform X mit. Netanjahu habe dabei „auf die Schwere der Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und seines Umfelds gegen die Existenz des Staates Israel“ hingewiesen.Nach dem Nato-Gipfel in der Türkei in dieser Woche hatte Trump angedeutet, dass er einem Verkauf von F-35-Kampfjets der USA an die Türkei möglicherweise zustimmen könnte. Zugleich erklärte er jedoch, dass er sich noch nicht endgültig entschieden habe. Die Beziehungen zwischen der Türkei und Israel gelten als angespannt. Netanjahu hat Trump aufgefordert, vom Verkauf der Kampfjets an die Türkei abzusehen, da dies Israel in Gefahr bringen würde.Irans oberster Führer Chamenei beerdigtMehr als vier Monate nach seiner Tötung ist Irans früherer oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei beerdigt worden. Die Bestattung erfolgte im Imam-Resa-Schrein seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten des Landes unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wie mehrere iranische Medien in der Nacht übereinstimmend berichteten. Die Trauerzeremonien laufen bereits seit rund einer Woche.Chamenei war am 28. Februar durch einen israelischen Luftangriff auf seinen Amtssitz in Teheran getötet worden. Mehr als fünf Wochen führten die USA und Israel daraufhin Krieg gegen den Iran, bis Anfang April eine Waffenruhe vereinbart wurde. Es kam trotz der Waffenruhe und einem Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs aber auch danach mehrfach zu gegenseitigen Angriffen. Zum neuen Staatsoberhaupt wurde Chameneis Sohn Modschtaba ernannt, der öffentlich jedoch seither nicht auftrat. US-Regierungskreise: Abkommen zwischen Israel und Libanon kommt voranBei den Verhandlungen über ein von den USA vermitteltes Rahmenabkommen zwischen Israel und dem Libanon gibt es nach Angaben aus US-Regierungskreisen Fortschritte. Demnächst gehe man zu technischen Gesprächen in Rom über, hieß es am Donnerstag. Beide Seiten hätten sich auf sogenannte Pilot-Zonen geeinigt, die in den kommenden Tagen eingeführt würden.Die Zonen sollen den Angaben zufolge in Gegenden entstehen, in denen das israelische Militär die Kontrolle an die libanesischen Streitkräfte abgeben soll, wenn in den Gebieten keine Kämpfer der militanten Hisbollah mehr vertreten sind. Die genauen Orte der Zonen wurden zunächst nicht bekanntgegeben.EU-Kommission präsentiert Optionen für Israel-SanktionenIn Reaktion auf die Ausweitung illegaler israelischer Siedlungen im Westjordanland hat die Europäische Kommission für ein EU-Außenministertreffen am nächsten Montag Handlungsoptionen erarbeitet. Sie umfassen Beschränkungen und Verbote für die Einfuhr von Waren aus israelischen Siedlungen, wie ein Sprecher der Behörde in Brüssel sagte. Es gehe darum, auf eine sich verschlechternde Lage reagieren zu können, hieß es.EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte die fortgesetzte Ausweitung israelischer Siedlungen im Westjordanland in der vergangenen Woche als „völlig inakzeptabel“ bezeichnet und von einem abscheulichen Gewalteinsatz gesprochen. „Dies untergräbt die Zukunft der Zweistaatenlösung, die aus unserer Sicht die einzige tragfähige Lösung beziehungsweise der einzige Weg zu einem dauerhaften Frieden ist“, sagte sie in einer Pressekonferenz und sprach von einer sich verschlechternden Lage.Siedler nehmen an einer Einweihungszeremonie für eine neu legalisierte jüdische Siedlung im Westjordanland teil. (Archivbild) dpaIran: Außenminister berät mit Oman und Türkei über Lage am GolfDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi erörtert in getrennten Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus dem Oman und der Türkei die jüngsten Entwicklungen in der Region. Im Mittelpunkt der Gespräche stehe insbesondere die Lage in der Straße von Hormus, teilt das iranische Außenministerium mit. Die Beteiligten betonen demnach die Notwendigkeit, diplomatische Kanäle zu nutzen, um eine weitere Eskalation zu verhindern.Schiffsverkehr in Straße von Hormus nach neuer Eskalation fast zum Erliegen gekommenDer Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Straße von Hormus ist am Donnerstag nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Lediglich zwei Tanker passierten in den frühen Morgenstunden Schiffsdaten und Branchenkreisen zufolge die Meerenge. Dabei handelte es sich um den unter US-Sanktionen stehenden iranischen Rohöl-Supertanker „Berg 1“ sowie den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Chemikalientanker „Well Sail“.„Der Tankerverkehr durch die Straße von Hormus ist im Wesentlichen zum Erliegen gekommen, was im Moment mehr über die Risikowahrnehmung aussagt als jede Erklärung aus Washington oder Teheran“, erklärte Jorge Leon, Leiter der geopolitischen Analyse beim Beratungsunternehmen Rystad Energy. Iranische Streitkräfte hatten am Donnerstag US-Militärstützpunkte in benachbarten Golfstaaten attackiert. Dies war eine Reaktion auf US-Angriffe auf iranische Ziele am Mittwoch.Die neue Eskalation gefährdet den vor drei Wochen vereinbarten Waffenstillstand in dem seit Ende Februar andauernden Konflikt. Etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen wurde vor dem Ausbruch des offenen Konflikts durch die Straße von Hormus transportiert. In den vergangenen zwei Wochen war der Verkehr zwar wieder auf durchschnittlich 40 Schiffe pro Tag gestiegen, lag damit jedoch immer noch weit unter dem Vorkriegsniveau von täglich 125 bis 140 Schiffen. Um nicht geortet zu werden, schalten zudem immer mehr Schiffe ihre Transponder zur Positionsbestimmung (AIS) aus.Iran warnt USA vor Einmischung in der Straße von HormusDie iranische Revolutionsgarde hat die USA vor einer weiteren Einmischung in der Straße von Hormus gewarnt. Ansonsten werde es eine „vernichtende Antwort“ geben, droht die Marine der Revolutionsgarde. Die Angriffe der USA auf den Iran und ihre Maßnahmen zur Umleitung des Schiffsverkehrs beeinträchtigten die schrittweise Wiederöffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße. Zudem würden dadurch die Interessen von Ländern gefährdet, die von der Schiffspassage profitierten. Die Transportkapazität durch die Straße von Hormus habe sich in den vergangenen zwei Wochen unter iranischer Aufsicht wieder auf etwa 50 Prozent des Vorkriegsniveaus erholt, teilt die Revolutionsgarde weiter mit. Der Zugang werde zudem ausschließlich für Schiffe ausgeweitet, die über eine Genehmigung für die vom Iran festgelegten Routen verfügten.Jordanien meldet Raketenbeschuss aus dem IranErstmals seit Wochen ist Jordanien wieder Ziel von iranischen Raketenangriffen geworden. Die jordanischen Streitkräfte schossen nach eigenen Angaben acht Raketen ab. Durch die Abfangmaßnahmen seien Trümmerteile niedergegangen. Nach Angaben der Streitkräfte wurde niemand verletzt. Auch seien keine Sachschäden entstanden. Die Raketen seien aus dem Iran abgefeuert worden.Nach Angaben eines jordanischen Regierungssprechers seien landesweit Sirenen ausgelöst worden, nachdem die Raketen in den Luftraum eingedrungen waren. Start der iranischen Rakete «Märtyrer Hadsch Ghassem» an einem unbekannten Ort dpaIranischer Behördenvertreter wirft USA Luftangriff nahe Akw vorEin örtlicher Behördenvertreter im Iran hat den USA einen Luftangriff im Umfeld des Atomkraftwerks Buschehr vorgeworfen. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna zitierte Ehsan Dschahanian am Donnerstag damit, der Angriff sei Stunden nach der Erklärung des US-Militärs erfolgt, dass die überwiegend nächtliche Angriffswelle auf Ziele in der Islamischen Republik vorerst beendet sei.Während des Kriegs gab es bereits mehrfach Einschläge in der Nähe der von Russland gebauten Atomanlage.Iran: US-Geschoss schlägt nahe Atomkraftwerk Buschehr einEin US-Geschoss schlägt nach Angaben des stellvertretenden Gouverneurs der Provinz Buschehr im Gebiet um das dortige iranische Atomkraftwerk ein. Mehrere Orte in der Provinz, darunter das Umfeld der Atomanlage, seien von US-Angriffen getroffen worden, sagt der Politiker staatlichen Medien.Iran greift US-Militärstützpunkte in Golfstaaten anDer Iran hat am Donnerstag nach eigenen Angaben US-Militäreinrichtungen in benachbarten Golfstaaten angegriffen und damit das vor drei Wochen vereinbarte Waffenstillstandsabkommen an den Rand des Scheiterns gebracht. Die Angriffe erfolgten als Reaktion auf US-Luftschläge gegen iranische Küsten- und Ostprovinzen am Mittwoch. Die iranische Armee teilte über staatliche Medien mit, sie habe US-Patriot-Systeme in Kuwait, eine Frühwarnstation in Katar sowie ein Treibstofflager der US-Armee in Bahrain mit Drohnen attackiert. Eine Person sei in Kuwait durch herabfallende Trümmerteile verletzt worden.Iran: Wichtige Eisenbahnbrücke bei US-Angriffen getroffenBei nächtlichen US-Luftangriffen ist nach Angaben aus dem Iran eine strategisch wichtige Eisenbahnbrücke im Norden des Landes getroffen worden. Dabei handele es sich um die Ak-Takeh-Chan-Brücke in der Provinz Golestan, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Die Schienenstrecke ist für den Iran eine wichtige Verbindung im Handel mit China und Russland. Die Route führt über Turkmenistan und Kasachstan nach China. Sie hatte nach der Blockade iranischer Golfhäfen durch die USA an Bedeutung gewonnen. Zudem nutzt Russland die Strecke seit Ende 2025 für Frachtlieferungen in den Iran. Die Brücke soll Fars zufolge rasch repariert werden.Iran verurteilt US-Angriffe: Werden nationale Interessen schützenDer Iran hat die neuen US-Angriffe scharf verurteilt. Die Islamische Republik werde nicht zulassen, dass Vertragsbrüche, Schikanen und Niedertracht der USA den nationalen Interessen schaden, teilt das Außenministerium in Teheran mit. Konkret nannte das Ministerium Angriffe auf südliche Küstenprovinzen und zwei Brücken im Osten des Landes. Die USA hatten am Mittwochabend neue Angriffe auf den Iran gestartet. Sie hätten darauf abgezielt, die Fähigkeiten des Iran zur Bedrohung der Schifffahrt in der Straße von Hormus zu schwächen, erklärte das US-Militär. Die USA zögen den Iran damit für die ungerechtfertigten Aggressionen gegen die Handelsschifffahrt in der Meerenge zur Rechenschaft.Bahrain löst zum dritten Mal Raketenalarm ausBahrain hat am Donnerstagvormittag ein weiteres Mal Raketenalarm ausgelöst. Es war bereits das dritte Mal seit dem Beginn einer neuen US-Angriffswelle auf Ziele im Iran in der Nacht zum Donnerstag, dass in dem Königreich im Persischen Golf Sirenen heulten, um vor anfliegenden Geschossen aus dem Iran zu warnen.In Bahrain befindet sich das Hauptquartier der 5. Flotte der US-Marine.Iran bestellt britischen Botschafter einDer Iran hat den britischen Botschafter in Teheran einbestellt, um gegen Vorwürfe einer iranischen Verwicklung in Sicherheitsvorfälle in Großbritannien zu protestieren. Das Außenministerium wies die britischen Anschuldigungen als haltlos zurück, wie staatliche Medien meldeten. Demnach wirft der Iran der Regierung in London eine Ablenkungstaktik vor und forderte sie auf, keine „Terrornetzwerke“ mehr zu beherbergen, die sich gegen den Iran richteten. Großbritannien hatte am Dienstag den iranischen Geschäftsträger in London einbestellt.Auslöser war die Verurteilung von zwei rumänischen Staatsbürgern wegen eines Messerangriffs auf einen britisch-iranischen Journalisten im Jahr 2024. Die britische Regierung erklärte, die Tat sei im Auftrag des iranischen Staates verübt worden. Die Führung in Teheran weist diese Darstellung zurück.Israel: Truppen bleiben vorerst im SüdlibanonIsraels Verteidigungsminister Israel Katz knüpft einen Rückzug aus dem Südlibanon an eine vollständige Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz. Israel werde in einer selbst definierten „Sicherheitszone“ im Libanon verbleiben und von dort aus so lange wie nötig operieren, bis die Hisbollah im gesamten Libanon entwaffnet und die Bedrohung für die Bewohner Nordisraels beseitigt sei, erklärte Katz nach Angaben eines Sprechers.Katz zufolge ist das von Israel kontrollierte Gebiet „frei von Bewohnern sowie von terroristischer Infrastruktur unter und über der Erde“. Ziel sei es, die Menschen in Nordisrael vor der Gefahr von Überfällen, Panzerabwehrfeuer und direkten Bedrohungen zu schützen. Regierung: 14 Tote bei US-Angriffen im IranBei den jüngsten US-Angriffen im Iran sind Regierungsangaben zufolge mindestens 14 Menschen getötet worden. 78 weitere Menschen wurden bei den Luftangriffen der vergangenen zwei Tage verletzt, wie der Pressedienst der Regierung mitteilte. Demnach werden immer noch 47 Verwundete in Krankenhäusern behandelt. Der Iran meldete Angriffe in fünf Provinzen.Irans Parlamentspräsident warnt USA vor weiterem BeschussDer iranische Parlamentspräsident hat die USA vor weiteren Angriffen gewarnt. Mohammed Bagher Ghalibaf, der in den Verhandlungen mit den USA bislang eine Schlüsselrolle einnahm, erklärte am Donnerstag auf der Plattform X, die Vereinigten Staaten hätten immer noch nicht verstanden, dass Einschüchterung und Wortbrüche nicht mehr folgenlos blieben. Wer angreife, müsse mit einem Gegenschlag rechnen.In der Nacht hatten die USA erneut Dutzende Ziele im Iran unter Beschuss genommen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Bahrain, Kuwait und Katar. Ursprung der jüngsten Eskalation in der Golfregion waren iranische Angriffe auf drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus am Dienstag, die in der Meerenge nicht die von Teheran ausgewiesene Route nutzten. Der Iran vertritt die Auffassung, dass die im Juni mit den USA getroffene Rahmenvereinbarung für ein Kriegsende dem Land das Recht einräumt, den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zu regeln.US-Angriffe legen wichtige Bahnstrecke im Iran lahmIm Iran ist der Zugverkehr nach den nächtlichen US-Angriffen auf einer wichtigen Strecke unterbrochen worden. Nach der Bombardierung auf einen Abschnitt der Bahnstrecke Teheran-Maschhad haben Personenzüge ihre Fahrten eingestellt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Es werde daran gearbeitet, die Strecke so schnell wie möglich zu reparieren.Die Fahrt von der iranischen Hauptstadt Teheran in die nordöstliche Millionenmetropole Maschhad dauert in der Regel 11 Stunden. Heute soll dort der Ende Februar getötete oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei bestattet werden. Ob von der Sperrung der Strecke auch Anhänger betroffen waren, die nach Maschhad reisen, war zunächst unklar. Aus Sicherheitsgründen sind am Donnerstag Flüge über der Pilgerstadt untersagt. HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt