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Ceuta: Mindestens 50.000 Migranten gelangten in spanische Exklave Mindestens 67 Menschen kamen bei dem Ansturm ums Leben, 48.300 sind bereits zurück in Marokko. Die EU sagt Spanien Unterstützung zu, mehrere Mitgliedstaaten fordern ein härteres Vorgehen.

Soldaten der spanischen Armee und Beamte der Guardia Civil stehen Wache: Migranten aus der spanischen Exklave Ceuta kehren nach Marokko zurück. Foto: Antonio Sempere/AP/dpaCeuta, Düsseldorf. Binnen 24 Stunden sind nach Angaben der Regionalregierung von Ceuta mindestens 50.000 Migranten in die spanische Exklave gelangt. Regionalpräsident Juan Jesús Vivas sprach sogar von 60.000. Das entspricht etwa 70 Prozent der regulären Einwohnerschaft. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kehrten bis Freitagabend bereits 48.300 Menschen freiwillig nach Marokko zurück.Eine nicht bekannte Zahl hält sich dort weiter auf. Angesichts kaum vorhandener Aussichten auf eine Weiterreise sowie fehlender Unterkunft und Versorgung hätten die Menschen enttäuscht und freiwillig die Rückreise angetreten, berichtete die Zeitung „El País“.RTVE zeigte Bilder, wie Menschen in der Nacht zum Samstag in den Straßen laufen und unter anderem Schlafplätze suchen. Die dortigen Aufnahmestellen seien überlaufen, hieß es. Nach dem Ansturm schickte die Regierung in Madrid das Militär. Zudem sollen mehrere Hundert zusätzliche Polizeikräfte in die Stadt verlegt werden. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt