Bis zu 49.000 Menschen, vielleicht mehr, sollen innerhalb von 24 Stunden nach Ceuta gekommen sein. Es ist die bislang größte Krise um die spanische Exklave.

Viele junge Menschen aus Marokko haben sich auf den Weg nach Ceuta gemacht, 30. Juli

Antonio Sempere/ap/dpa

Der seit Donnerstag anhaltende Ansturm von Mi­gran­t:in­nen auf Ceuta geht auch Freitag weiter. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sind innerhalb der letzten 24 Stunden bis zu 49.000 Menschen in der spanischen Exklave angekommen. Juan Jesus Vivas, Präsident der autonomen Stadt Ceuta, spricht von 34 Toten. Die meisten von ihnen starben bei dem Versuch, schwimmend nach Ceuta zu gelangen.

Vivas schätzt die Zahl der über das Meer und über die zeitweise verwaisten Grenzübergänge gekommenen Menschen sogar auf 60.000.