An den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla kommt es zu Tausenden Grenzübertritten. Nach spanischen Angaben gelangten 60.000 Menschen von Marokko über Wasser oder Land in die autonomen Städte, die meisten von ihnen zwischen Mittwoch und Donnerstag. An den Landgrenzen kommt es zu Zusammenstößen zwischen Migranten und marokkanischen Einsatzkräften. Inzwischen sollen Tausende Menschen Ceuta wieder verlassen haben – »geführt« vom spanischen Militär.

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Vor allem am Grenzübergang Fnideq zwischen Marokko und Ceuta eskalierte die Lage. Marokkanische Behörden setzten Wasserwerfer ein, um weitere ​Übertritte zu verhindern. Auch in Melilla kam es am Grenzübergang Beni Ansar zu Zusammenstößen. Nach Angaben der marokkanischen Vereinigung für Menschenrechte wurden dort mindestens drei Fahrzeuge in Brand gesetzt, zudem gab es Verletzte unter Migranten und Sicherheitskräften.

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Die ganze Nacht über habe es in Ceuta einen »stetigen Zustrom von Menschen« gegeben, meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Polizeikreise. Obwohl die Zahl der Ankommenden – vorwiegend junge Männer und Jugendliche – geringer gewesen sei als tagsüber, seien Migranten »auch über Nacht weiter angekommen«.