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Teilen: Was sagt Christopher Nolans Kino-„Odyssee“ über die Gegenwart? Was heißt eigentlich, zivilisiert zu sein? Die Neufassung von Homers „Odyssee“ schlägt den Bogen von der historischen Menschheitskatastrophe zu der aktuellen Debatte um Ausgrenzung und Hass.
Kolumnist Oldenburg, Odyssee: „Wer die Krise nah an sich heranlässt, teilt.“ Foto: Viktor Strasse, PRVor einigen Wochen stand ich auf dem Hügel von Troja. Und fand auf dem Handy Videos von Sängern, die zur Kithara die Epen in Homers Originalsprache singen. Seit zwei Wochen gibt es eine deutlich zugänglichere Version, die ein größeres Publikum als je zuvor erreicht – und bisher um die 600 Millionen Dollar eingespielt hat.Nachdem ich Christopher Nolans Film „Odyssee“ gesehen habe, verstehe ich das. Er holt hervor, was Menschen seit drei Jahrtausenden immer aufs Neue beschäftigt. Geblieben ist mir aber ein Satz, der bei Homer selbst gar nicht vorkommt.Zur Einordnung: Die „Odyssee“ erinnert an eine echte Menschheitskatastrophe. Um 1200 v. Chr. gingen mehrere Hochkulturen des östlichen Mittelmeers unter, überfallen von rätselhaften „Seevölkern“, deren Herkunft bis heute auch in der Forschung umstritten ist.Nolan lässt nichts aus. Sein Odysseus entkommt dem Zyklopen, widersteht den Sirenen und findet das Nadelöhr zwischen Skylla und Charybdis. Über allem aber steht für ihn der Schutz des Zeus, eine Art goldene Regel: Behandle den Fremden an deiner Tür so, wie du selbst behandelt werden willst. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt
















