Lange war BMW besser als Mercedes und BMW durch die Krise gekommen, nun steckt der Münchner Autobauer selbst mittendrin. BMW-Chef Milan Nedeljković betont angesichts der Zahlen erneut die Bedeutung der jüngsten Sparmaßnahmen – und hofft auf die Neue Klasse.
30.07.2026, 07.58 Uhr
Nun auch ein Sorgenkind: Bei BMW kann man sich nicht mehr vormachen, von der Krise der deutschen Autoindustrie nicht betroffen zu sein
BMW brechen die Gewinne weg. Im zweiten Quartal verdiente der Konzern nach Steuern nur noch 1,2 Milliarden Euro – 35 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der Autobauer mitteilte. Auch die Umsätze sanken deutlich – von 34 Milliarden auf 31 Milliarden Euro. Die Zahlen kommen nur einen Tag, nachdem ein Stellenabbauprogramm bekannt wurde – und zeigen, wie nötig BMW die geplanten Einsparungen hat .
Blickt man nur auf den Bereich Automobile, ist der Einbruch sogar noch drastischer. In diesem Geschäftsbereich sackte das operative Ergebnis (Ebit) um mehr als 60 Prozent auf 629 Millionen ab. Das führt zur ungewöhnlichen Situation, dass BMW im abgelaufenen Quartal mehr mit seinen Finanzdienstleistungen verdiente als mit der Herstellung von Autos. Für die Anleger kamen die Zahlen zur Unzeit, die Aktie notierte zuletzt im Minus.













