Der Autobauer BMW senkt seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Gründe seien die „negative Entwicklung in China“ und Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten, teilte BMW am Dienstag in München mit. Zudem werde das Unternehmen seine laufenden Kostensenkungen „durch weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen intensivieren und beschleunigen“ – dies belaste das Ergebnis im zweiten Halbjahr.Für die Autosparte rechnet der Dax-Konzern in diesem Jahr nur noch mit einer operativen Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern von 1 bis 3 Prozent. Bisher hatte das Management 4 bis 6 Prozent veranschlagt. Die BMW-Aktie fiel nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um knapp 5 Prozent gegenüber dem Xetra-Schluss.
Bei den Auslieferungen erwartet BMW den Angaben zufolge einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr – bislang war das Unternehmen hier davon ausgegangen, wieder das Vorjahresniveau zu erreichen. Zur Begründung führte das Unternehmen an, dass sich die negative Entwicklung im chinesischen Automobilmarkt im zweiten Quartal weiter beschleunige – insbesondere bei Autos mit Verbrennermotor. Der chinesische Herstellerverband habe seine Marktprognose für das Gesamtjahr mehrfach nach unten korrigiert, „dies führt zu einer intensiveren Wettbewerbssituation in China und in Ländern der Region Asien-Pazifik“, der sich BMW „nicht entziehen“ könne.











