Lange erschien BMW krisenfest, doch inzwischen holt die Absatzschwäche in Fernost auch den deutschen Vorzeige-Autohersteller ein. Abstürzende Verkäufe in China haben bei BMW im zweiten Quartal zu insgesamt sinkenden Absatzzahlen geführt. In den vergangenen drei Monaten lieferte der Münchner Konzern 590.962 Autos aus. Das waren 4,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie BMW am Freitag mitteilte.
Im Vergleich zu seinen beiden großen deutschen Konkurrenten Mercedes und Audi liegt BMW mit den aktuellen Zahlen etwas besser. Mercedes hatte am Mittwoch für das zweite Quartal einen Rückgang um 6 Prozent auf 511.900 Autos gemeldet, Audi aktuell einen Rückgang um gut 8 Prozent auf 367.139. „Trotz weltweiter Herausforderungen konnten wir in den USA und Europa unseren Absatz steigern“, sagt Vertriebsvorstand Jochen Goller. Für den neuen iX3 Klasse sei man auf Kurs für 100.000 Auftragseingänge.











