Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesÖzdemir attackiert Islamverbände nach CSD-Anschlag Ermittler finden Bekennervideo auf Handy von Abdul B.SPD fordert Diskriminierungsverbot für Queere im GrundgesetzPolizei betrachtet 410 Menschen als islamistische GefährderMutmaßlicher Attentäter wurde bis kurz vor der Tat überwachtCousins des CSD-Täters Abdul B. waren IS-KämpferZwei Cousins des mutmaßlichen Attentäters vom Berliner CSD waren bei der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak aktiv. Informationen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR zufolge wurde einer der beiden dort getötet, das geht aus den Erkenntnissen libanesischer Ermittler hervor. Abdul B. glorifizierte ihn offenbar und verehrte ihn als Märtyrer - auf seinem Mobiltelefon fanden sich Fotos des toten Cousins. Die Verwandtschaft zu den beiden IS-Kämpfern nutzte B., um Kontakte zu Rekrutierern der Terrororganisation aufzunehmen.Der Vater der beiden Cousins, der Mann von Abdul B.s Tante, soll laut libanesischen Ermittlern der berüchtigte Dschihadist Omar Bakri Mohammed sein, der in London seit den Neunzigerjahren eine wichtige Rolle bei der Radikalisierung junger Muslime spielte.Lena Kampf, Renate Meinhof, Roland Preuß und Christian Zaschke haben die Geschichte des Abdul B. rekonstruiert: Wegner plädiert für Mahnmal am TatortBerlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag in Berlin für ein Mahnmal für die Opfer ausgesprochen. „Wir sollten überlegen, ob wir am Tatort im Tiergarten einen Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den CSD schaffen“, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Darüber möchte ich aber zunächst mit den Betroffenen und dem CSD-Verein sprechen. Denn über einen Gedenkort im Tiergarten und eine mögliche Gestaltung eines solchen Mahnmals müssen wir gemeinsam entscheiden“, sagte Wegner. „Und dafür sollten wir uns auch noch Zeit lassen. Im Vordergrund stehen jetzt die Ermittlungen und die Aufklärung der Tat, auch die Betreuung der Betroffenen.“Lorenz ZeckBerliner Justiz wehrt sich gegen VorwürfeNach Kritik an der Aufhebung der Untersuchungshaft beim späteren islamistischen CSD-Attentäter Abdul B. hat die Berliner Justiz Vorwürfe zurückgewiesen. Betont wurde, für vorbeugende Gefahrenabwehr seien die Sicherheitsbehörden, also Polizei und Staatsanwaltschaft zuständig, nicht die Strafgerichte, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Berliner Ermittlungsrichter hätten in den vergangenen Wochen und Monaten dem LKA die Überwachung von Abdul B. durch Telefonabhören und Observationen bewilligt.Zudem betonte die Sprecherin, bei dem Prozess im Mai seien ein Kriminalbeamter des LKA zu Erkenntnissen über den Angeklagten sowie eine Islamwissenschaftlerin als Sachverständige gehört worden. „Natürlich wurde im Rahmen dessen auch die Gefährlichkeit des Angeklagten erörtert.“ Ein Strafgericht könne aber nur über angeklagte Taten urteilen. Deswegen sei der Mann auch verurteilt worden. Die Strafe sei zunächst nicht zur Bewährung ausgesetzt worden. Dies sei nur als Möglichkeit in Aussicht gestellt worden.Die Untersuchungshaft sei keine Präventivhaft, hieß es weiter. Wäre der Angeklagte direkt zu einer höheren Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden, „hätte das Gericht trotzdem geprüft, ob der Haftbefehl aufzuheben ist“, also die Untersuchungshaft ende. Insbesondere, weil die Untersuchungshaft schon sechs Monate gedauert habe. Lorenz ZeckLandesamt startet Hotline für Betroffene Für Betroffene des Anschlags am Rande des Christopher Street Day (CSD) hat das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales ein telefonisches Beratungsangebot eingerichtet. Unter der Nummer 030-902296300 können Menschen Unterstützung suchen. "Die Beratungen umfassen dabei insbesondere die Hilfen der Traumaambulanzen", teilte die Sozialverwaltung mit.Lorenz ZeckÖzdemir attackiert Islamverbände nach CSD-Anschlag Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir hat die Reaktion von Islamverbänden auf den Anschlag am Rande des CSD in Berlin scharf kritisiert. „Es muss schon klar sein, dass es sich um einen schwulenfeindlichen, queerfeindlichen Anschlag handelt“, sagte der Grünen-Politiker und bezog sich dabei nach eigenen Worten auf eine Stellungnahme der muslimischen Dachverbände. Wenn man die Erklärung der islamischen Dachverbände lese, werde einem das Motiv des Täters nicht klar. Weiterhin sagte der Ministerpräsident: „Wenn Schwulenfeindlichkeit dort nicht angegangen wird, wenn das Thema nicht thematisiert wird, dann macht man es diesen Verbrechern leichter, dass sie daraus Leute rekrutieren“.Die Dachverbände erwähnten außerdem nicht, dass sich der Täter auf seine Religion bezogen habe, kritisierte Özdemir. Auch das gehe nicht. „Das Thema des Islamismus muss einfach erwähnt werden“, sagte der Regierungschef. „So kann man sich nicht äußern dazu.“ Man mache es sich zu einfach, wenn man sage, man habe damit nichts zu tun.Lorenz ZeckWegner: "Regenbogenflagge gehört in die Mitte unserer Gesellschaft"Für Berlins regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) gehört die Regenbogenflagge "in die Mitte unserer Gesellschaft" und "in die Mitte der Stadt", wie er auf einer Pressekonferenz sagte. Außerdem sehe er im Islamismus die größte Gefahr für die queere Gemeinschaft in Deutschland. Das sei „ganz klar“ und müsse auch so gesagt werden. Wer nicht die Bereitschaft zeige, Probleme anzusprechen, der werde sie nicht lösen können. Ermittler finden Bekennervideo auf Handy von Abdul B.Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Day in Berlin haben Ermittler auf dem Handy des mutmaßlichen Täters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht der Bild. Das Video sei 1:30 Minuten lang und beinhalte unter anderem einen Treueschwur auf die Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Ob es sich bei der Person in dem Video sicher um Abdul B. handelt, ist noch ungeklärt. Der Mann auf dem Video soll verhüllt sein, es soll sich aber mutmaßlich um Abdul B. handeln. Laut Bild wurde das Video am 25. Juli aufgenommen - also am Tag des Anschlags. Inhaltliche Bezüge zur Tat gebe es in dem Video nicht, wie die Süddeutsche Zeitung erfuhr.Luzia GeierSPD fordert Diskriminierungsverbot für Queere im GrundgesetzDie SPD will sich verstärkt für ein Diskriminierungsverbot wegen sexueller Identität im Grundgesetz einsetzen. Die Parteivorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil sowie Generalsekretär Tim Klüssendorf kündigten an, eine Ergänzung des Verbots von Benachteiligung um das Merkmal sexuelle Identität „mit Nachdruck wieder auf die politische Tagesordnung“ zu setzen. Ihre Mitteilung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.„Wir wollen den Schutz queerer Menschen politisch weiter stärken“, so Bas, Klingbeil und Klüssendorf. Bereits früher hatte die SPD eine entsprechende Ergänzung von Artikel 3 des Grundgesetzes gefordert. Dort heißt es: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“Am Montag hatte eine solche Forderung bereits Linke-Chef Luigi Pantisano erhoben und gesagt: „Wir als Linke stehen im Bundestag bereit für eine Zwei-Drittel-Mehrheit, um diesen Punkt sofort umzusetzen und in den Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen.“ Für Grundgesetzänderungen sind Zwei-Drittel-Mehrheiten in Bundestag und Bundesrat nötig. Die Regierungskoalition von Union und SPD verfügt alleine nicht über eine solche Mehrheit.Luzia GeierExperte: Anschlag in Berlin polarisiert den WahlkampfDer mutmaßlich islamistische Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin wird nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Thorsten Faas spürbare Auswirkungen auf den Wahlkampf haben. „Wir sehen bereits, dass sich der Fokus der Medien und damit auch der Öffentlichkeit verschiebt“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Fragen der inneren Sicherheit und der Integration stehen im Fokus, anderes wird in den Hintergrund gedrängt.“ Gleichzeitig sei Ziel des Anschlags zu berücksichtigen: „Auch der CSD ist ja ein politisches Event“, sagte Faas, der eine Professur für Politikwissenschaft an der Freien Universität (FU) in Berlin hat. Dadurch rücke dieser Aspekt stärker in den Mittelpunkt. „Das könnte insgesamt zu noch mehr Polarisierung führen.“ In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt, in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin jeweils 14 Tage später. Anschläge wie der vom Wochenende können nach Einschätzung des Experten die politische Stimmung maßgeblich verändern oder sogar wahlentscheidend sein. „Alleine schon die Verschiebung der öffentlichen Aufmerksamkeit ist relevant.“„Solche Anschläge spielen tendenziell rechten Parteien in die Hände. Aber durch das Ziel des Anschlags - der CSD - kann ein solches Ereignis auch links der Mitte mobilisieren.“Politikwissenschaftler Thorsten FaasBis zum Wahltermin in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind es allerdings noch fast zwei Monate: „Das Thema wird nicht acht Wochen lang die Öffentlichkeit dominieren, dafür passiert zu viel“, so der Politikwissenschaftler vom Otto-Suhr-Institut der FU. „Gefährlich ist es allerdings für Regierungsparteien – dann nämlich, wenn der Eindruck entsteht, dass Fehler gemacht wurden und die Kompetenz von Regierungen infrage steht. So etwas kann nachhaltig schaden, auch wenn das Ereignis selbst in den Hintergrund rückt.“Luzia GeierBrandenburgs Sozialminister: Regenbogenflagge ist Kampfsymbol gewordenDas gesellschaftliche Klima für queere Menschen hat sich aus Sicht von Brandenburgs Sozialminister René Wilke bereits seit einiger Zeit spürbar verschärft. „Die Community ist ja insgesamt massiv unter Druck“, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Regenbogenflagge zu hissen, sei vor einiger Zeit eine Selbstverständlichkeit gewesen.„Mittlerweile ist das zu einem politischen Kampfsymbol geworden und zu so einem Auseinandersetzungspunkt, obwohl sie ja nur dafür steht, dass Menschen sich frei entfalten und leben dürfen und lieben dürfen, wen sie wollen.“Brandenburgs Sozialminister René WilkeWegen Anfeindungen und Gewalt fühlen sich queere Menschen auch in Brandenburg zunehmend unsicher. Rechtsextreme Gruppen mobilisieren seit längerem immer wieder gegen Veranstaltungen der queeren Community und rufen zu Störaktionen auf. Es kam zu Zerstörungen von Regenbogenflaggen. „Das ist, glaube ich, ein allgemeines Lebensgefühl, das sich gerade zum Schlechteren verändert, obwohl man eine Zeit lang dachte, es wäre ja schon besser geworden“, sagte Wilke, der als Minister auch für gesellschaftlichen Zusammenhalt zuständig ist. Luzia GeierGrünen-Politikerin Gallina: Anschlag intensiv aufarbeitenDie Vorsitzende der Justizministerkonferenz, Anna Gallina, hat zurückhaltend auf Vorschläge zu Rechtsverschärfungen reagiert. „Nach diesem schrecklichen islamistischen Anschlag muss aus meiner Sicht eine intensive Aufarbeitung an erster Stelle stehen, bevor wir rechtspolitische Schlüsse daraus ziehen“, sagte Gallina, die auch Hamburgs Justizsenatorin (Grüne) ist, den Funke Medien. „Schnelle Forderungen sehen zwar markant aus, werden aber ohne intensive vorherige Analyse der Lage nicht gerecht.“Grünen-Politikerin Anna GallinaEs gebe in Deutschland bereits ein breites Set an Instrumenten auf Seiten der Strafverfolgungsbehörden und der Gerichte. „Insofern ist doch erstmal zu klären, ob diese Instrumente auch Anwendung gefunden haben“, meinte Gallina. „Die Herausforderungen, eine Gefährdungslage richtig einzuschätzen, wird es allerdings immer geben, und sie wird immer mit Restunsicherheiten verbunden sein.“Luzia GeierPolizei betrachtet 410 Menschen als islamistische GefährderDas Bundeskriminalamt (BKA) betrachtet laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) derzeit 410 Menschen als islamistische Gefährder. Diese seien dem islamistischen Terrorismus/Extremismus zuzuordnen. Hinzu kämen 65 rechtsextremistische Gefährder und 17 Gefährder im Bereich Linksextremismus. Die Zahlen spiegeln den Stand 1. Juli 2026 wider. Als Gefährder gelten Menschen, denen größere Gewalttaten wie Anschläge zugetraut werden.Die Gründe für eine Ein- oder Ausstufung von Gefährdern durch die Polizeien der Bundesländer seien vielfältig und unterlägen jeweils einer Einzelfallbetrachtung, erläuterte das BKA dem RND-Bericht zufolge. Die Anzahl der Gefährder unterliege folglich Schwankungen. Sie gebe als alleiniges Kriterium keinen Aufschluss über die Gefährdungslage.Dobrindt fordert Fußfessel und Präventivhaft für Gefährder Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat als Reaktion auf den islamistischen Anschlag in Berlin ein Drei-Punkte-Sicherheitspaket für den Umgang mit Gefährdern angekündigt. "Bewegungseinschränkung durch die Fußfessel muss zum Standard gegenüber Gefährdern werden", sagte Dobrindt der Bild-Zeitung. Zudem will der Innenminister bundesweit einheitliche Regeln zur Präventivhaft. "Es braucht in ganz Deutschland anwendbare Präventivhaftregeln, um Gefährder aus dem Verkehr zu ziehen", erklärte er. Als dritten Punkt nannte Dobrindt eine Reform des Jugendstrafrechts. "Die Anwendung von Jugendstrafrecht bei erwachsenen Gefährdern ist inakzeptabel." Bereits zuvor hatten Kanzler Friedrich Merz und Unionspolitiker Gesetzesänderungen erwogen, die in eine ähnliche Richtung gehen. Lorenz ZeckMutmaßlicher Attentäter wurde bis kurz vor der Tat überwachtDer mutmaßliche Attentäter Abdul B. wurde nach Recherchen von SZ, NDR und WDR bis wenige Stunden vor dem Anschlag auf den CSD von den Sicherheitsbehörden überwacht. Eine vom LKA Berlin installierte Kamera filmte den 21-Jährigen, wie er am Samstagabend sein Haus verließ. Kurz darauf soll er mit einem Transporter in eine Menschenmenge gerast sein.Das Berliner LKA hatte Abdul B. zeitweise engmaschig überwacht. Bei einer Sitzung des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) soll bei Abdul B. ein erhebliches Anschlagsrisiko festgestellt worden sein. Nach seiner Freilassung Mitte Mai überwachte das LKA Berlin daher sein Handy, Observationsteams folgten ihm regelmäßig und die Kamera wurde installiert. Die Aufnahmen wurden jeweils einen Tag später ausgewertet. Das Verhalten von Abdul B. soll nicht auf ein erhöhtes Risiko hingedeutet haben, nach rund zehn Tagen wurde die Observation zunächst wieder zurückgefahren. Am 26. Mai soll das GTAZ erneut getagt und bei Abdul B. mithilfe eines Analysetools die Kategorie „Hohes Risiko“ festgestellt haben. Da aber das LKA Berlin während der Observation keine Anzeichen für ein erhöhtes Risiko geliefert hatte, sollen die Maßnahmen trotzdem gelockert worden sein. Die technischen Maßnahmen liefern allerdings weiter.Lesen Sie hier die ganze Recherche zu dem Thema: Merz will Entzug von Staatsbürgerschaft prüfenBundeskanzler Friedrich Merz hat nach der Amokfahrt beim Christopher Street Day (CSD) härtere Konsequenzen gefordert. „Nach meinem Verständnis müssen wir alles tun, um die Bewegungsfreiheit solcher potenzieller Straftäter so weit wie möglich einzugrenzen“, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. Das gelte für den Fall, wenn sie nicht in Haft genommen werden könnten. Merz habe Bundesinnenminister Alexander Dobrindt gebeten, dazu in den kommenden Tagen eine Stellungnahme auszuarbeiten. Man müsse erst alle Konsequenzen prüfen, fügte Merz hinzu. So könne man etwa keinen Gefährdern die deutsche Staatsbürgerschaft entziehen, wenn sie nur diese eine hätten, wie der mutmaßliche Attentäter. Aber für Menschen mit zwei Staatsbürgerschaften sei dies seiner Meinung nach auch ohne Änderung des Grundgesetzes möglich. Wichtiger sei, dass man Ausreisepflichtige so schnell wie möglich dazu bewege, das Land zu verlassen. Darunter seien auch viele Gefährder.Er verstehe zudem nicht, wie der mutmaßliche Attentäter, der unter Beobachtung als Gefährder gestanden habe, sich trotz Handynutzung unbeobachtet dem CSD überhaupt nähern konnte. „Das sind Fragen, die wir klären müssen“, forderte der Kanzler. „Das Ziel dieses Angriffs war nicht willkürlich gewählt“, sagte Merz. „Es war ein Angriff auch nicht nur auf die queere Community, es war ein Angriff auf unsere Freiheit, es war ein Angriff auf unsere freiheitliche Gesellschaft. Es war ein Angriff auf unsere Freiheit und unsere Liberalität. Wir werden alles tun, diese Freiheit, die Offenheit, die Liberalität unserer Gesellschaft zu schützen und zu verteidigen.“ Das sei Aufgabe der Regierung, aber auch der Gesellschaft.Mehr ladenTickarooLive Blog Software
CSD Berlin: Cousins von Abdul B. waren IS-Kämpfer
Der mutmaßliche Attentäter vom Berliner CSD hatte verwandtschaftliche Beziehungen zur Terrormiliz: Zwei Cousins kämpften in Syrien und im Irak. Außerdem soll der Mann seiner Tante ein berüchtigter Islamist sein.











