Die Mercedes-Philosophie basierte immer auf Komfort, Gediegenheit und einem Gefühl von Sicherheit. Aber nicht für alle gleichermaßen. Aufsteigend vom bescheidenen Baby-Benz bis zu einer Luxus-Sänfte wie der S-Klasse gab es eine Hierarchie des Guten und Schönen – und der dazu passenden gesellschaftlichen Schichten. In dieser Logik spiegelte die C-Klasse in etwa das gut bürgerliche Milieu: standesbewusst, aber nicht allzu protzig; komfortabel, aber in der zweiten Reihe eher knapp geschnitten. Doch in den Zeiten der E-Mobilität scheint diese Kleiderordnung nicht mehr recht zu passen. Liegt das am Hersteller, an der Technik oder am veränderten Kundengeschmack?
Mercedes: Ist das noch eine C-Klasse?
Nach dem vollelektrischen CLA und GLC bringt Mercedes jetzt auch die neue C-Klasse mit 800-Volt-Technik und großer Reichweite. Doch die Limousine gibt ihren angestammten Platz in der Mittelklasse auf.











