Weltaidskonferenz in Rio de Janeiro

WHO-Finanzierungskrise kostete vielen Menschen das Leben

Stand: 27.07.2026 • 17:09 Uhr

Die weltweite Aids-Bekämpfung steht nach dem Wegfall von US-Geldern vor enormen Herausforderungen. Wie sie in Zukunft aussieht, ist unklar. Experten sehen in der aktuellen Lage aber auch eine Chance.

Gegenüber des Schreibtischs im Büro von Tereza Kasaeva steht eine kleine Skulptur. In blauen und roten Großbuchstaben steht "End TB", also "Tuberkulose beenden", auf ihr geschrieben. Das Büro von Kasaeva ist in der siebten Etage der Zentrale der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Die Skulptur ist eine besondere: Menschen aus Kenia hätten das kleine Kunstwerk selbst gemacht und ihr geschenkt, erzählt die Medizinerin Kasaeva. "Eine Ermunterung", sagt sie, "sich jeden Tag aufs Neue weiter zu engagieren".