Jetzt sei die Zeit für Brandbekämpfung, Nothilfe und europaweite Solidarität. »Zugleich muss es darum gehen, den gefährlichen Klimawandel zu stoppen, damit Hitze, Dürre und Waldbrände in Zukunft nicht noch schlimmer werden«, betonte Schneider. »Der Ausbau der erneuerbaren Energien und anderer Klima-Lösungen darf jetzt nicht gebremst werden, sondern muss volle Vorfahrt bekommen.« Das sei ein Gebot ökonomischer Vernunft, aber auch der Schutz von Menschen und ihrer Heimat.»Wir haben noch die Chance, unsere Umwelt besser vorzubereiten auf die neue Realität«, betonte Schneider. »Zur Lösung gehört auch der Umbau unserer Wälder von Monokulturen in klimastabilere Mischwälder und ein Paradigmenwechsel mit Blick auf unseren Umgang mit Wasser. Dafür müssen wir gemeinsam arbeiten, national und international.«
Süditalien: Hunderte Menschen mit Schiffen evakuiertNach der Ausbreitung eines Waldbrands im italienischen Peschici an der südlichen Adriaküste mussten Hunderte Menschen mit Schiffen in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt seien am Sonntag mehr als 400 Touristen und Strandbesucher »über den Seeweg« evakuiert worden, erklärte die Küstenwache in Onlinediensten. Dies sei die »einzig machbare Evakuierungsroute« gewesen.











