Stand: 29.07.2026 • 09:17 Uhr
Extreme Hitze, ausgetrocknete Böden, starker Wind: Im Süden Europas wüten derzeit Waldbrände. Forschende warnen, dass solche Ereignisse durch den Klimawandel häufiger werden - und suchen nach Wegen, die Risiken zu minimieren.
Von Katharina Wilhelm, HR
Es sei ein ungleicher Kampf, den viele Einsatzkräfte derzeit gegen die Flammen kämpfen, sagt Forstwissenschaftler und Feuerökologe Alexander Held vom European Forest Institute (EFI): "Der kieferndominierte Südhang in Spanien, in dem es auch noch zehn Grad wärmer ist als vor 20 Jahren, da stehen sie wie im Boxring als normaler Mensch einem Mike Tyson gegenüber."
Die Feuer erreichten dabei oft eine Dimension, bei der selbst gut ausgerüstete Einsatzkräfte an ihre Grenzen gelangten. Für ihn sei eigentlich schon ein "Wendepunkt" erreicht, an dem man sich fragen müsse, ob man mit der Feuerbekämpfung, wie man sie bislang plane und immer wieder aufstocke, auf dem richtigen Weg sei.













