Wie kann ein Mann, den die Sicherheitsbehörden als radikalisierten „Gefährder“ und IS-Anhänger eingestuft haben, den sie der Vorbereitung einer terroristischen Straftat verdächtigen, zwei Monate nach Entlassung aus der Untersuchungshaft solch einen Anschlag verüben? Das ist keine Frage, die nur AfD-Politiker und andere Hetzer stellen nach dem furchtbaren Angriff auf die Feierlichkeiten in Berlin zum Christopher Street Day. Diese Frage dürfen alle stellen. Sie wird nicht unanständig, nur weil rechtspopulistische und rechtsextreme Kräfte sie zu instrumentalisieren versuchen.