Stand: 27.07.2026 • 08:08 Uhr
Der mutmaßliche CSD-Attentäter war als Islamist bekannt, verurteilt - und trotzdem auf freiem Fuß. Nun wird Kritik am Umgang der Behörden laut - Politiker fordern ein schärferes Strafrecht.
Nach dem Anschlag am Rande des Berliner CSD mehren sich Kritik an den Behörden und die Rufe nach Aufklärung. Der mutmaßliche Täter ist tot, er wurde am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz erschossen. Er war den Behörden bereits als islamistischer Gefährder bekannt, verurteilt - und trotzdem auf freiem Fuß.
Nach vergeblichen Versuchen, sich der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) anzuschließen, und einer dreimonatigen Haftstrafe im Libanon, wurde Abdul B. laut Generalstaatsanwaltschaft im November 2025 am Hauptstadtflughafen BER festgenommen. Nach längerer Untersuchungshaft verurteilte ein Schöffengericht den in Deutschland geborenen Mann mit libanesischem Hintergrund zu 22 Monaten Jugendstrafe - unter anderem wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.
Gericht hob Haftbefehl auf










