Neulich habe ich in einem der vielen obskuren Sender, die in meinem vom Internet genährten Fernseher wohnen, eine Doku mit etlichen Laberköpfen – warum sehen alte Musikjournalisten eigentlich immer so aus, als seien sie alte Musikjournalisten? – über Leonard Cohen gesehen. Cohen starb 2016, ein annus horribilis, das der Welt auch noch die erste Wahl des schrecklichen Donald bescherte, der 2025 wiederkehrte, was Leonard Cohen leider nicht tat. Weil ich so viel Gegenwart erlebt habe, die jetzt alles Vergangenheit ist, fällt es mir manchmal schwer, an eine gute Zukunft zu glauben.