Sponsored ContentDie Sterne über LuzernBei Lucerne Festival gibt sich auch in diesem Sommer die internationale Klassik-Elite die Klinke in die Hand, unter dem Motto «American Dreams». Neben Stammgästen darf sich das Publikum dabei auch auf spannende Debüts freuen.Erstellt im Auftrag von Lucerne Festival25.07.2026, 00.05 UhrMezzosopranistin Cecilia Bartoli.Kristian SchullerDieser Inhalt wurde von NZZ Story Lab im Auftrag von Lucerne Festival erstellt. Der Auftraggeber trägt die redaktionelle Verantwortung für diesen Beitrag. Hier geht es zu den NZZ-Richtlinien für Native Advertising.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Wer zu den sommerlichen Stammgästen auf der KKL-Bühne gehören möchte, muss fast magische Fähigkeiten mitbringen. Er muss sein Publikum verführen, verzaubern und in künstlerische Abenteuer verstricken können, wie sie – in Verbindung mit einer einmaligen Programmausrichtung und der unschlagbaren Landschaftskulisse – tatsächlich nur in Luzern möglich sind. Immer wieder ziehen dabei auch neue Sterne am Festival-Firmament auf. Im Jahr 2026 gleich zu Beginn, im Eröffnungskonzert am 14. August mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Riccardo Chailly: Zum schwungvollen Auftakt der amerikanischen Programmschiene in Sebastian Nordmanns erster Festival-Ausgabe greift hier Frank Dupree in die Tasten, als Solist in George Gershwins Klavierkonzert in F.Pianist und Schlagzeuger Frank Dupree.Raphael SteckelbachEin Grenzgänger zwischen Klassik, Jazz und zeitgenössischer Musik, bringt der 35-jährige Pianist aus Rastatt nicht nur neue Farben, sondern auch ein stetig wachsendes Renommee mit an den Vierwaldstättersee. Als Gewinner – unter vielem anderem – des International Classical Music Award und des Opus Klassik tritt er europaweit solistisch, mit Orchestern oder als zentraler Teil seines Frank Dupree Trios auf und war auch in der Schweiz schon vielfach zu hören. In Luzern gibt es dieses Jahr sein Debüt.Von Beethoven zu BluegrassEin Star schon seiner festivaleigenen Funktion wegen ist Augustin Hadelich. Als «artiste étoile» im diesjährigen Luzerner Festival-Sommer spannt der Ausnahmegeiger aus Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes einen weiten Bogen. Den Anfang macht am 15. August ein gemeinsamer Auftritt mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Klaus Mäkelä, bei dem Samuel Barbers Violinkonzert op. 14, ein weiterer amerikanischer Konzertsaalklassiker nach Gershwins Klavierkonzert, im Mittelpunkt steht.Starviolinist Augustin Hadelich.Suxiao HangSchon seit einigen Jahren gehen Augustin Hadelich und die Berliner Philharmoniker gemeinsame künstlerische Wege. In Luzern setzen sie ihre Wanderung unter Kirill Petrenko fort, nämlich am 27. August mit Beethovens D-Dur-Violinkonzert op. 61 – drei Tage nach einem Sonatenabend mit dem Chopin-Preis-Gewinner von 2015 Seong-Jin Cho und rund eine Woche bevor sich der Festival-Star der Saison zum Abschied mit einem vergnüglichen Fiddle-Abend zwischen Folk, Country und Bluegrass von ganz anderer Seite präsentiert.Chamäleone der höchsten NiveausGelegenheiten, die unterschiedlichen Facetten von Cecilia Bartoli kennenzulernen, hat es bei Lucerne Festival in den letzten drei Jahrzehnten bereits reichlich gegeben. Und dennoch gelingt es der stimmlich wie darstellerisch unermüdlichen Mezzosopranistin aus Rom immer aufs Neue, ihr Publikum zu verblüffen. In einer berührenden Herzensrolle – und in dort wohlbekannter musikalischer Begleitung – kehrt die Sängerin nach Luzern zurück. Als männlicher Titelheld in Christoph Willibald Glucks konzertant gegebener Oper «Orfeo ed Euridice» durchschreitet La Bartoli am 23. August mit götterherzerweichendem Gesang die Gefilde der Seligen und die der Hölle.Furchtlos an ihrer Seite: das von ihr selbst gegründete, von Gianluca Capuano geleitete Ensemble Les Musiciens du Prince-Monaco, mit dem sie seit dem gemeinsamen Debüt 2019 regelmässig im Auditorium des KKL zu hören ist. Der Legenden-Status, den die mittlerweile über 80-jährige Elisabeth Leonskaja weltweit geniesst, erstreckt sich in besonderer Weise auch auf ihre Beziehung zu Lucerne Festival. Bereits 1980 war sie hier zum ersten Mal zu hören, als Einspringerin für ihren eigenen grossen Mentor: Swjatoslaw Richter.Damit hat die russischstämmige, seit Jahrzehnten in Wien ansässige Pianistin selbst Iván Fischer überholt – der 40 Jahre nach seinem Debüt in diesem Sommer ein rundes, ebenfalls beeindruckendes Luzern-Jubiläum feiern wird. Begleitet vom Budapest Festival Orchestra, werden die beiden jung gebliebenen Festival-Veteranen am 21. August ein Filetstück aus Leonskajas Stamm-Repertoire auf die Bühne bringen: Mozarts c-Moll-Konzert KV 491, eines der geheimnisvollsten und tiefgründigsten Werke aus dem Œuvre des Salzburger Götterlieblings und wie geschaffen für eine Interpretin, deren detailversessener Blick auf die Musik auch nach über vier Jahrzehnten Luzerner Festival-Geschichte nichts von seiner überlegenen Klarheit verloren hat.Apropos Luzerner Festival-Geschichte: Seine ganz eigene hat Alexandre Kantorow noch vor sich, der in diesem Jahr zu den aufregendsten und begehrtesten Debütanten im KKL gehört. Nicht nur Musikliebhaber kennen den 1997 geborenen Pianisten, der vor sieben Jahren als erster Franzose eine Goldmedaille beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb gewann und bereits Einladungen der Berliner und New Yorker Philharmoniker erhielt, durch seinen Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris. Hier interpretierte er vor Milliarden Fernsehzuschauern in aller Welt im strömenden Regen Ravels «Jeu d’eau».Deutlich trockener, aber mit derselben Leidenschaft und technischen Reife, dürfte es beim Konzert mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck am 3. September zugehen, bei dem Alexandre Kantorow eines seiner Lieblingswerke zur Disposition stellen wird: das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms.Violinistin Hilary Hahn.Chris LeeLange warten musste man hierzulande hingegen auf das Festival-Debüt einer der fulminantesten Geigen-Star-Importe aus den USA. Bereits seit Jahren in den Spitzenregionen des internationalen Musiklebens zu Hause, hatte es Hilary Hahn bislang noch nie zu Lucerne Festival an den Vierwaldstättersee geschafft. Umso glanzvoller wird ihr erster Auftritt am 6. September mit der zur Begleitung dieses Grossereignisses antretenden Reisegesellschaft in Form der Wiener Philharmoniker. Unter Leitung von Tugan Sokhiev steht dabei – kurz vor dem Abschluss des Festivals – ein Zentralwerk der romantischen Geigenliteratur auf dem Spielplanzettel: Antonín Dvoráks Violinkonzert a-Moll op. 53, das in seiner slawisch-temperamentvoll zum Ausdruck gebrachten Lebenslust zu Hilary Hahns erklärten All-Time-Favorites gehört. Was liesse sich Besseres für ein so prominentes Debüt finden?Kult am Pult mit SchumannSchon am Abend zuvor, am 2. September, kommen Geigen-Liebhaber bei Lucerne Festival auf ihre Kosten, wenn mit Isabelle Faust ein weiterer Superstar dieses Metiers vom Olymp herabsteigt, um gemeinsam mit dem Freiburger Barockorchester ein reines Schumann-Programm zu gestalten. Neben dem zu Lebzeiten unveröffentlicht gebliebenen d-Moll-Violinkonzert des deutschen Erzromantikers sind dabei die Ouvertüre zu «Genoveva» sowie im Anschluss an die Pause die zweite Sinfonie C-Dur zu hören.Die vielbeschäftigte Geigerin aus Deutschland, seit 2009 Stammgast am Lucerne Festival und im Jahr 2015 selbst zur «artiste étoile» auserkoren, wird an diesem Sommerabend aber nicht der einzige Leuchtpunkt am Luzerner Sternenhimmel bleiben. Geradezu «Kult am Pult» verkörpert Sir Simon Rattle, der seit seinem ersten Auftritt mit dem damals von ihm geleiteten City of Birmingham Orchestra 1982 zu den grossen Konstanten beim Lucerne Festival gehört. Nicht zuletzt sorgte er als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker und des London Symphony Orchestra immer wieder für spektakuläre Festival-Momente mit seinen Orchestern, ehe er im vergangenen Jahr – spät, aber mit umso grösserer Spannung erwartet – erstmals auch das Lucerne Festival Orchestra dirigierte.Tickets und weitere InformationenLucerne-Festival: «American Dreams»Lucerne Festival Orchestra, Riccardo Chailly, Frank Dupree: Reich / Gershwin / Ives. 14. August, 18.30 Uhr, KKL LuzernLucerne Festival Orchestra, Klaus Mäkelä, Augustin Hadelich: Barber / Strawinsky.15. August, 18.30 Uhr, KKL LuzernBudapest Festival Orchestra, Ivan Fischer, Elisabeth Leonskaja: Schubert / Mozart / Bartok.21. August, 19.30 Uhr, KKL LuzernRezital Augustin Hadelich, Seong-Jin Cho: Brahms / Janacek/ Beach / Prokofjev. 24. August, 19.30 Uhr, KKL LuzernBerliner Philharmoniker, Kirill Petrenko, Augustin Hadelich: Beethoven / Skrjabin.27. August, 19.30 Uhr, KKL LuzernFreiburger Barockorchester, Sir Simon Rattle, Isabelle Faust: Schumann. 2. September. 19.30 Uhr, KKL LuzernPittsburgh Symphony Orchestra, Manfred Honeck, Alexandre Kantorow: Brahms / Schostakowitsch.3. September, 19.30 Uhr, KKL LuzernTickets und Informationen zu weiteren Konzerten unter: lucernefestival.ch
Lucerne Festival 2026: Debüts und Stars im Zeichen des «American Dream»
Bei Lucerne Festival gibt sich auch in diesem Sommer die internationale Klassik-Elite die Klinke in die Hand, unter dem Motto «American Dreams». Neben Stammgästen darf sich das Publikum dabei auch auf spannende Debüts freuen.









