Die EU wegen Google, Mexiko wegen Krankheit, Kanada wegen Rauch: Der US-Präsident wirft mit neuen brachialen Zoll-Drohungen nur so um sich.
Salat im Kopf: US-Präsident Donald Trump am Freitag beim Dinner der White House Correspondents' Association
Jonathan Ernst
afp/ap/taz | US-Präsident Donald Trump ist zu einem seiner Lieblingsthemen zurückgekehrt: Zölle, Zölle, Zölle. Nachdem der erratisch agierende 80-Jährige zuletzt bereits neue Zölle für rund 60 internationale Handelspartner erlassen hatte, die die zuvor geltenden weltweiten Sonderzölle von 10 Prozent auf US-Importe ablösen, will er nun zusätzlich und gesondert noch mal gegen die EU, Mexiko und Kanada vorgehen.
Die Europäische Union (EU) – ohnehin schon Teil der 10-Prozent-Gruppe – steht dabei wegen des von ihr verhängten Rekordbußgelds für Google auf Trumps neuen Straflisten. Die EU werde einen „sehr hohen Preis“ für die Wettbewerbsstrafe von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen „Ausrauben amerikanischer Unternehmen“.











