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Inside America: Der Zoll-Wüterich Um sich wegen der EU-Strafe für Google zu rächen, kündigt Donald Trump harte Strafen an. Nichts und niemand kann sie bremsen – die Zoll-Manie des Präsidenten.
Jens Münchrath ist Chefautor des Handelsblatts. Foto: Max Brunnert, Getty [M] HandelsblattMan mag Donald Trump vieles unterstellen, Fantasielosigkeit gehört nicht dazu. „Zwangsarbeit“ nennt der US-Präsident als Grund für die neue Zollrunde. Strafzölle in Höhe von zehn bis 12,5 Prozent treffen ein ganzes Dutzend an Ländern – darunter auch die Europäische Union, die bislang noch kaum eine Zollrunde verpasst hat.Ja, Sie haben richtig gelesen: „Zwangsarbeit“. Auch Europa unternehme also nicht genug gegen sklavenartige Beschäftigung, wie sie im Dritten Reich, im russischen Gulag oder in der jungen amerikanischen Republik üblich war. Ein solcher Vorwurf gegenüber einem Kontinent, der wahlweise als Freizeitpark oder Industriemuseum verspottet wird – und dann auch noch erhoben von dem Präsidenten eines Landes, in dem zwei Wochen Jahresurlaub als Luxus und Kündigungsschutz als Sozialismus gilt – das ist schon originell. Man darf staunen.Trump wird der Grund für die neuen Zölle egal sein. Hauptsache, ihm nimmt niemand sein Lieblingsspielzeug. Die obersten Richter hatten gewagt, einen großen Teil seiner Zölle für illegal zu erklären, weil es in der Kompetenz des Kongresses liegt, derart umfangreiche Zölle zu beschließen. Der Präsident brauchte einen neuen Grund – und er hat ihn gefunden. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt













