Die Meinungen zur Nominierung von Carsten Linnemann als Gesundheitsminister gehen weit auseinander. Die Opposition kritisiert fehlende Expertise.

Als Gesundsheitminister darf Carsten Linnemann jetzt „einfach mal machen“ – aber bitte mit Empathie

Fabian Sommer/dpa

Die Reaktionen auf den von Friedrich Merz angeschobenen Kabinettsumbau gehen weit auseinander. Die SPD stehe „verlässlich in der Koalition bereit“ und freue sich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleg*innen, so SPD-Generalsekretär Klüssendorf. Er bedankte sich bei Carsten Linnemann „herzlich“ für die „enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit“ und wünscht für die neue Aufgabe „ein glückliches Händchen“.

SPD-Gesundheitsexperte Christos Pantazis schrieb, er freue sich auf konstruktive Zusammenarbeit mit Linnemann. Für die SPD sei zentral, dass sich Gesundheitspolitik am Gemeinwohl orientiere. Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beschied auf X, man könne mit Linnemann „gut arbeiten“.