Gesundheitsminister? Vor nicht allzu langer Zeit konnte sich Carsten Linnemann diesen Job offenbar so gar nicht vorstellen. Nun spricht der CDU-Politiker von einem »Höllenrespekt«.
25.07.2026, 12.12 Uhr
Carsten Linnemann (l.) und Bundeskanzler Friedrich Merz: »Ganz schön viel Musik drin«
Bisher war er CDU-Generalsekretär, nun übernimmt Carsten Linnemann das Gesundheitsministerium. Er habe vor dem Job einen »Höllenrespekt«, sagte Linnemann nun. Er werde Einarbeitungszeit für seine neue Aufgabe benötigen, sagte er in einem Video auf Instagram. »Hier und da muss ich einfach noch tiefer einsteigen.« Es sei »ganz schön viel Musik drin«, um zu einem gerechten, leistungsfähigen, zukunftsfähigen Gesundheitssystem zu kommen.
Damit reagierte Linnemann indirekt auch auf ein älteres Video von ihm, das zuletzt beim politischen Gegner für Belustigung gesorgt hatte: Darin hatte Linnemann selbst Zweifel an seiner Eignung als Gesundheitsminister geäußert. Dem Sender Phoenix sagte er im Mai 2025, es sei nicht »sein Ding«, Minister zu sein, nur damit das irgendwo in Wikipedia stehe. »Wenn sie mich jetzt aufgestellt hätten, weiß ich nicht, als Gesundheitsminister, wäre ich wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gesagt, warum wird der Gesundheitsminister, was hat der damit zu tun. Und deswegen: Schuster, bleib' bei deinen Leisten, mach das, was du kannst. Und mir geht es gut, ich fühle mich pudelwohl.«











