Das Croissant scheint seit geraumer Zeit das Gebäck der Stunde zu sein. Nach süßen Kreationen mit Mandel, Pistazie, Matcha oder im „Dubai-Style“ eröffnete vor einem Jahr am Hackeschen Markt Crusty Slices, wo das französische Buttergebäck komprimiert als Pizzaboden herhält und mit Toppings aller Art überhäuft wird. Eine Kombination, die von einigen gefeiert, von kulinarisch Konservativen hingegen regelrecht verpönt wird. Im April folgte dann der nicht minder umstrittene Croissant-Döner am Oranienplatz. Doch damit ist der Zipfel des Blätterteigs offenbar längst noch nicht erreicht. In den sozialen Medien sorgt derzeit eine neue Abwandlung des buttrig-blättrigen Klassikers für Aufsehen. Dabei rümpft allerdings niemand die Nase, weil die Kreation ein Affront gegen die italienische Küche oder ein Berliner Kulturgut sein könnte. Schon allein der Anblick lässt viele schaudern.

Schwarze „Haarbüschel“ im Croissant

Wie es heutzutage bei Food-Posts auf Instagram oder TikTok üblich ist, muss das eigene Produkt auffallen. Je skurriler, je überladener, je gewöhnungsbedürftiger – desto besser. Und desto größer die Chance, dass etwas „viral geht“. Eine Bäckerei aus Thailand hat dieses Prinzip mit ihren „haarigen“ Croissants nun wohl auf die Spitze getrieben. Auf den ersten Blick sehen die Gebäckstücke unspektakulär aus: goldbraun, knusprig, leicht glänzend – eben so, wie man sie aus dem Supermarkt oder vom Bäcker nebenan kennt. Was viele Menschen jedoch abschreckt, sind die schwarzen „Haarbüschel“, die auf einer weißen Füllung platziert sind, die aus der Seite des Croissants herausquillt. Viele fühlen sich bei dem Anblick an menschliche Schamhaare erinnert.