PfadnavigationHomeRegionalesNordrhein-WestfalenCDU aus Spahn-Wahlkreis hält Rücktritt für notwendigStand: 16:25 UhrDer Rücktritt von Jens Spahn wird kontrovers diskutiert. (Archivbild)Quelle: Moritz Frankenberg/dpaJens Spahn und sein Mann sind Väter geworden, eine Leihmutter in den USA hat das möglich gemacht. In Deutschland ist das verboten. Nun tritt Spahn zurück, wie kommt das in seinem Wahlkreis an?Der Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionsvorsitzender im Bundestag wird auch in der CDU seines Wahlkreises im Münsterland mit Erleichterung aufgenommen. Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Steinfurt, André Schwietert, sagte der Deutschen Presse-Agentur: «Politisch ist das Vorgehen [...] maximal unglücklich und der Rückzug von Jens ist hier absolut notwendig gewesen.»Die Glaubwürdigkeit der handelnden Politiker sei mitentscheidend für die Zukunft der Demokratie, die an der Basis in den Kommunen und Stadtverbänden stets verteidigt werde. «Das Vorgehen von Jens Spahn, sosehr ich es aus persönlichen Gründen nachvollziehen kann, ist hier nicht förderlich für diese Glaubwürdigkeit.» Parteiinterne Diskussionen seien in den vergangenen Tagen «teils sehr kontrovers» ausgefallen.Spahn vertritt seit dem Jahr 2002 den Wahlkreis Steinfurt I - Borken I im Bundestag. Gemeinsam mit seinem Ehemann ist Spahn unlängst Vater geworden. Eine Leihmutter hatte in den USA den Sohn zur Welt gebracht. Leihmutterschaft in Deutschland ist verboten.Der Steinfurter Christdemokrat Schwietert sagte, er persönlich freue sich für Spahn und seinen Mann über den Nachwuchs und wünsche alles Gute. «Für mich als Christdemokrat steht die Familie, egal in welcher Konstellation, an erster Stelle.»dpa-infocom GmbH
CDU aus Spahn-Wahlkreis hält Rücktritt für notwendig - WELT
Jens Spahn und sein Mann sind Väter geworden, eine Leihmutter in den USA hat das möglich gemacht. In Deutschland ist das verboten. Nun tritt Spahn zurück, wie kommt das in seinem Wahlkreis an?












