Jens Spahn stellte sich jahrelang gegen Leihmutterschaftsmodelle, nun ist er auf diesem Weg Vater geworden. In der »Bild«-Zeitung fordert der CDU-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern, dass er gehen soll.
17.07.2026, 12.09 Uhr
Jens Spahn: Unions-Fraktionsvorsitzender nach Leihmutterschaft in der Kritik
CDU-Politiker Jens Spahn stellte sich jahrelang gegen Leihmutterschaftsmodelle. Nun sind er und sein Ehemann Daniel Funke über diesen Weg Eltern geworden. Dafür gibt es deutliche Kritik. Konsequenzen verlangt nun der erste CDU-Landesverband: In der »Bild« -Zeitung forderte der Landeschef der Partei von Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, Spahns Rücktritt.
»Jens Spahn hat als Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine besondere Vorbildfunktion innerhalb der Union. Mit einer Leihmutterschaft in den USA hat Spahn sich in voller Absicht über in Deutschland geltendes Recht hinweggesetzt«, sagte Peters der Zeitung. »Zudem nimmt er für sich in Anspruch, als Privatperson ganz anders handeln zu können als er als CDU-Mandatsträger abstimmt. Das geht überhaupt nicht.«










