In der Galerie ADAMA untersucht der Maler Velimir Ilišević, was nicht zu sehen ist. Ebenfalls auf den ersten Blick nicht zu finden: das kleine Theater im Keller.

„Bündel vor uns II“, 2021, Öl auf Leinwand, 34 x 30cm, Velimir Ilišević (Ausschnitt)

Galerie ADAMA

In den Tiefen Charlottenburgs vergraben, zwischen Schmuckläden, Cafés und schicken Altbauwohnungen, liegt die ADAMA Galerie. Dabei ist ADAMA eher ein Kunstraum: „It’s many things“, so Mitgründerin Cecile Rossant, vor allem aber ein unabhängiger Ort jenseits des kompetitiven Marktes, an dem Kunst, Theater, Performance und Musik sich gegenseitig ergänzend ihren Platz finden.

Alles begann auf einer Berliner Parkbank: Hier trafen sich Rossant und Paul Erdmann zum ersten Mal, hier festigte sich ihre Freundschaft, und hier entstand auch die Idee für die Galerie, welche sie schließlich im Dezember 2024 eröffneten. Für die aktuelle Ausstellung stößt Maler und Autor Velimir Ilišević hinzu. Er und die Projektraumbetreiber inspirieren sich gegenseitig, als Künstler und Menschen, empfangen zur Ausstellung bei offenstehender Tür und kaltem Minztee.