Was wäre wenn? Der japanische Theatermacher Akira Takayama stellt an Stationen auf der Berliner Ringbahn nie realisierte Ideen für ein anderes Berlin vor.
Die Station am Gesundbrunnen in Wedding erzählt vom Filmhaus Esplanade, entworfen von den Architekten Jasper Halfmann und Clod Zillich
Camille Blake/Berliner Festspiele
Ein paar Tage erst ist es her, dass die FAZ das Ergebnis einer Umfrage veröffentlichte, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Zeitung durchgeführt hatte. Berlin, so hieß es darin, habe massiv an Anziehungskraft verloren. Nur noch 31 Prozent hielten die Hauptstadt für eine faszinierende Metropole, 46 Prozent der 1.039 Befragten gaben gar an, unter keinen Umständen dort leben zu wollen.
Fast wie eine Antwort darauf, also auf die Frage, ob Berlin anders sein könnte oder sogar sollte, erscheint da das Projekt des japanischen Theatermachers Akira Takayama, das am Freitag startet. „What if Berlin“, heißt es schon im Titel – „Was wäre, wenn Berlin“ – und sucht im öffentlichen Raum nach alternativen Visionen der Stadt.







