Berliner Subkultur: Vergangene Nächte, Kunst und Töne
Am Wochenende schlossen mit dem Aktionshaus und Die Möglichkeit einer Insel zwei Berliner Projekträume. Ganz vorbei soll es aber mit beiden nicht sein.
Der Blick auf die Stadt vom Aktionshaus aus, auch er wird fehlen
Jan-Niklas Schmeing
Milla van der Graaf hält eine kleine schwarze Kiste ans Mikro und kurbelt immer schneller an ihr herum. Im diffusroten Licht der glasperlenbehängten Deckenleuchte erkennt man nicht genau, was die Sängerin und Schlagzeugerin der Indie-Band From 2 da hält: „This is an imagination machine“, gurrt sie schief ins Mirko, dann ein surrender Sound aus dem Gerät. Aha, es ist also ein bisschen egal. Bald ist es Mitternacht, hinten, am Nachthimmel, schlagen Blitze ein. Schweißfilme werden gebildet, Schuhe ausgezogen, Rückkopplungen pfeifen, stoisch wird an der Baritongitarre gezupft. Unten glitzert der Schrottplatz, bewacht vom Fassadenlogo: Zinkpowergroup.








