Zum 65. Jahrestag des Berliner Mauerbaus werden im Zuge des Projekts „Poller up“ die 40 einstigen Zugangsbegrenzungen zu Sockeln für poppige Kunst.

Silvia Lorenz’ „all in“: den Konsum der Zeit in den Deckeln lesen

Thomas Adebahr

Ortstermin im Mauerpark: Die Transitzone zwischen Prenzlauer Berg und Wedding liegt zwischen den Ruinen des Großen Stadions im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, das einem mit guten Absichten verbrämten Neubau weichen soll, dem Gelände des sonntäglichen Flohmarkts und einer alltäglichen Wohnanlage. Wer durch die Oderberger oder Schwedter Straße kommt, passiert vor der Demarkationslinie Eberswalder Straße einen Erdbeerkiosk. Wo die Bude steht, war von 1961 bis 1989 Weltende, zumindest das der nominalsozialistischen. Hinter dem Stadion begann das Grenzgebiet der Berliner Mauer. Die Wendeschleife der Straßenbahn erinnert bis heute daran.

Die Ausstellung