Mit einer Kunstinstallation und Open-Air-Ausstellung vor dem Brandenburger Tor erinnert Berlin an den Bau der Mauer. Rahmenprogramm bis 16. August.
Die Kunstinstallation von Hubertus Hamm zum Mauerbaugedenken ist sehenswert
Anadolu Agency/imago
Renate Werwigk-Schneider trägt heute Perlenkette und passende Ohrringe, dazu eine Sonnenbrille. Es ist ein sonniger Tag – so wie vor 65 Jahren, als am 13. August 1961 der Bau der Berliner Mauer begann. Nur das es damals rund 10 Grad kühler war als an diesem heißen Mittwochmittag. Werwigk-Schneider ist als Zeitzeugin geladen und hat viel zu erzählen. Minutenlang steht sie der angereisten Politprominenz Rede und Antwort, bevor diese vor dem Brandenburger Tor durch eine kleine Open-Air-Ausstellung geführt wird und die große Kunstinstallation zum Gedenken an den Mauerbau vor 65 Jahren aus der Nähe bestaunt.
Die rund 30 Meter lange und gut drei Meter hohe Installation von Hubertus Hamm erinnert an die Berliner Mauer, die hier einst verlief, ist aber natürlich keine Rekonstruktion, sondern Kunst. Das Ganze ist aus Aluminium, dessen Grau chargiert im Sonnenlicht.










