Für Sportfans könnte der Kalender aktuell kaum voller sein. Spätabends bis tief in die Nacht läuft die Fußball-WM, nach Feierabend lockt Tennis in Wimbledon. Und wer sogar tagsüber die Zeit hat, kann die Tour de France live verfolgen, wo sich Tadej Pogačar und Jonas Vingegaard zumindest bis zur sechsten Etappe ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Über die nächsten zwei Wochen lässt sich also beobachten, wie der 29-jährige Radprofi aus Dänemark Tag für Tag mehrere Stunden lang versucht, dem slowenischen Favoriten die Sekunden abzuringen – in der Hoffnung, sich am Ende doch noch das gelbe Trikot überzustreifen.
Uhren aus dem Kaugummiautomaten? Von wegen!
Dabei fällt der Blick nicht nur auf die Fahrer, Fans und spektakulären Kulissen, die die Tour so zu bieten hat. Auch die kleinen Details entgehen aufmerksamen Zuschauern nicht. Neben den sündhaft teuren Rennrädern der Tourteilnehmer, die je nach Team, Rad-Art und Ausstattung zwischen 10.000 und 50.000 Euro kosten, ziehen auch immer wieder die kostspieligen Armbanduhren der Stars die Aufmerksamkeit auf sich.
Farblich abgestimmt auf die jeweilige Trikotfarbe des Tages ist an Pogačars Handgelenk beispielsweise seit der ersten Etappe stets eine Richard Mille zu sehen. Jene Luxusuhr mit Kautschukarmband, die auf den ersten Blick wie ein Zeitmesser aus dem Kaugummiautomaten aussieht – je nach Modell aber mehr als eine Million Euro kostet. Nur beim Zeitfahren hat Pogačar sie abgelegt, möglicherweise aus aerodynamischen Gründen.
















