Der Juli gehört zu den Monaten, in denen das Kochen fast von allein gelingt. Die hektische Wachstumsphase des Frühlings liegt hinter uns. Spargel und Erdbeeren verabschieden sich langsam, dafür beginnt eine Zeit, in der die Auswahl an Obst und Gemüse kaum größer sein könnte.Wer jetzt auf einen Wochenmarkt geht oder einen gut gepflegten Gemüsegarten besucht, merkt schnell: Der Juli ist der Monat des Überflusses.
Jetzt kommen die ersten Kirschen aus dem Havelland, dazu Himbeeren und Blaubeeren aus der Uckermark. Die Pfifferlingssaison beginnt, und in den Beeten stehen Gurken, Kohlrabi, junge Möhren, Zucchini, Buschbohnen und Porree längst erntereif. Fast jeden Tag kommt etwas Neues hinzu. Während man im Frühjahr oft sehnsüchtig auf einzelne Produkte wartet, muss man sich im Juli eher entscheiden, womit man zuerst kochen möchte.
Keine große Küchenakrobatik
In diesem Jahr passt diese Fülle besonders gut zu den Temperaturen. Bei über 30 Grad denkt niemand an Schmorgerichte oder schwere Soßen. Jetzt sind Gerichte gefragt, die frisch schmecken, satt machen und trotzdem leicht bleiben. Kalte Suppen, knackige Salate, Gemüse aus der Pfanne oder vom Grill und dazu ein gutes Stück Fisch oder Geflügel reichen völlig aus.









