Der Juli lässt nicht nur Sommergefühle aufkommen. Eine gewisse Schwere zieht sich durch die ferienbedingt leeren verregneten Straßen.
Hechelnd durch den Restjuli, der Hunde möchte dabei lieber anonym bleiben
Friso Gentsch/dpa
W as in Italien der August ist, ist der Juli in Deutschland: „Chiuso per ferie“, „Betriebsferien“. Es ist der Monat, in dem alle – außer den Bayern – in den Sommerferien sind. Abseits touristischer Intensivstationen und dort, wo es nicht um Leben und Tod geht, läuft alles auf Sparflamme.
Nicht umsonst heißt es, der Juli sei kein Monat, sondern ein Gefühl. Dabei erinnert das Juligefühl an den Ausnahmezustand von Weihnachten: In die Zusammenkunft von Freunden und Familien mischt sich melancholische Schwere, die nicht nur mit Temperaturen zu tun hat, sondern auch mit dem Wissen, dass das Ende nahe ist. Läuft der Sommer auf Hochtouren, ist der Herbst schon in gefühlter Sichtweite.











