Sich für andere einsetzen schenkt dem eigenen Leben SinnSoziales Engagement ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Die Forscherin Tatjana Schnell erklärt, wer darin Erfüllung findet und wieso nicht nur grosse Projekte, sondern auch kleine Gesten wichtig sind. Der Sinnimpuls.09.07.2026, 10.57 Uhr1 LeseminutenIllustration Simon Tanner / NZZNicht nur das eigene Wohl im Blick haben, sondern sich auch für andere Menschen einsetzen. Das ist für manche Menschen eine erfüllende Aufgabe.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Sinnforscherin Tatjana Schnell, Professorin für existenzielle Psychologie an der MF Specialized University in Oslo, erklärt: «Soziales Engagement bedeutet, sich für das Gemeinwohl einzusetzen und über das eigene unmittelbare Interesse hinaus aktiv zu werden. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen und sich als wirksam im grösseren Zusammenhang zu erleben.»Soziales Engagement ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Wer sich für andere einsetzt, erlebt das eigene Handeln als wirksam und bedeutsam. Dabei geht es nicht nur um grosse Projekte. Oft sind es kleine Gesten, die Verbindung schaffen und etwas in Bewegung bringen.Gerade in einer individualisierten Gesellschaft kann soziales Engagement ein Gegengewicht bilden. Es stärkt das Gefühl, Teil eines grösseren Zusammenhangs zu sein, und wirkt der Erfahrung von Isolation entgegen.Sinnimpuls: Wo kann ich heute etwas beitragen, was nicht nur mir selbst zugutekommt?Passend zum Artikel