Der Blick auf die Natur verschiebt den Blick auf das eigene LebenNaturverbundenheit ist eine von 26 empirisch identifizierten Sinnquellen. Die Forscherin Tatjana Schnell erklärt, wer darin Erfüllung findet und wie man sich als Teil der Natur empfindet. Der Sinnimpuls.22.07.2026, 23.55 Uhr1 LeseminutenIllustration Simon Tanner / NZZIm Wald spazieren, im Garten Blumen pflanzen und ihr Wachstum verfolgen, mit geschlossenen Augen auf einer Bank sitzen und den Vögeln lauschen – die Natur geniessen manche Menschen in vollen Zügen.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Sinnforscherin Tatjana Schnell, Professorin für existenzielle Psychologie an der MF Specialized University in Oslo, erklärt: «Naturverbundenheit beschreibt das Erleben von Einklang und Zugehörigkeit zur natürlichen Welt.»Naturverbundenheit ist eine von 26 Sinnquellen. Sie entsteht, wenn wir uns nicht als getrennt von der Natur erleben, sondern als Teil von ihr. In solchen Momenten verschiebt sich oft der Blick auf das eigene Leben.Die Natur kann beruhigen, ordnen und relativieren. Was vorher dringlich erschien, tritt in den Hintergrund. Dafür entsteht ein Gefühl von Verbundenheit, das trägt und Orientierung geben kann.Der Sinnimpuls: Wann habe ich mir zuletzt bewusst Zeit genommen, draussen zu sein und wahrzunehmen, was mich umgibt?Passend zum Artikel