PfadnavigationHomeRegionalesBerlin & BrandenburgBerliner Junge Union fordert Rückzug von WegnerStand: 07:15 UhrLesedauer: 3 MinutenKai Wegner steht wegen seiner Angaben zu Telefonaten während des großen Stromausfalls weiter in der Kritik. (Archivfoto)Quelle: Elisa Schu/dpaDer Chef der Jungen Union in Berlin sieht die Glaubwürdigkeit des Regierenden Bürgermeisters beschädigt. Für die Abgeordnetenhauswahl fordert er einen Neuanfang an der Spitze.Der Chef der Jungen Union in Berlin, Harald Burkart, hat den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner aufgefordert, bei der Abgeordnetenhauswahl auf die Spitzenkandidatur der CDU zu verzichten. «Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt», sagte Burkart dem Nachrichtenportal «The Pioneer». Dies wäre «im Interesse der Stadt und der Partei». Stattdessen solle jemand kandidieren, «der in seiner persönlichen Integrität unangreifbar» sei.Kritik an Wegners Verhalten während des StromausfallsWegner war bereits während des tagelangen Stromausfalls in Berlin Anfang Januar in die Kritik geraten, unter anderem, weil er ein etwa einstündiges Tennismatch am ersten Tag gegen Mittag zunächst verschwiegen hatte. Bis heute ist nicht lückenlos klar, mit welchen Stellen er wann auf welche Weise Kontakt hatte.Am Dienstag berichtete der «Tagesspiegel» mit Berufung auf Informationen der Staatskanzlei, der CDU-Politiker habe anders als zunächst behauptet am 3. Januar vormittags nicht dienstlich zu dem Blackout telefoniert. Vor 12.45 Uhr sei kein Telefonat geführt worden.
Berliner Junge Union fordert Rückzug von Wegner - WELT
Der Chef der Jungen Union in Berlin sieht die Glaubwürdigkeit des Regierenden Bürgermeisters beschädigt. Für die Abgeordnetenhauswahl fordert er einen Neuanfang an der Spitze.













