Der parteiinterne Druck auf den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner wächst. Der Berliner Landesvorsitzende der Jungen Union, Harald Burkart, fordert den Regierenden Bürgermeister auf, bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September nicht als Spitzenkandidat der CDU anzutreten. Auslöser sind neue Zweifel an Wegners Darstellung seines Krisenmanagements während des großflächigen Stromausfalls Anfang Januar.

„Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt“, sagte Burkart in einem Presseinterview. Dies liege „im Interesse der Stadt und der Partei“. Berlin brauche nun einen Kandidaten, „der in seiner persönlichen Integrität unangreifbar“ sei.

Harald Burkart, Landesvorsitzender der Jungen Union Berlin

© Harald Burkart

Neue Zweifel nach Bericht über Blackout