Anruf in Washington, D. C. Wir sind am frühen Morgen deutscher Zeit zum Telefongespräch mit Franklin Foer verabredet. Der 51-Jährige ist einer der herausragenden Sportautoren der Vereinigten Staaten: ein Intellektueller, der europäischen Fußball liebt, aber auch brillante Bücher über amerikanische Politik und die Macht der Big-Tech-Konzerne verfasst hat. In seinem Standardwerk »Wie man mit Fußball die Welt erklärt« hat er diesen Sport als wichtigen Treiber und zugleich als Getriebenen der Globalisierung analysiert. Er ist genau der Richtige, uns diesen Moment zu erklären, in dem die USA aus ihrem eigenen Turnier ausgeschieden sind.