1Die Fifa sagt: Fußball kennt keine Grenzen. Die US-Grenzbehörde sagt: Doch.2Du fliegst zwölf Stunden, um 90 Minuten lang zuzuschauen, wie 22 Multimillionäre einem Ball hinterherlaufen, zahlst 28 Dollar für dein Bier – und nach dem Kauf deines Tickets bist du unsicher, ob du nur Besitzer der Eintrittskarte bist oder schon als Stadioninvestor im Grundbuch eingetragen wurdest.3Iran nimmt an der Fußball-WM teil: Stillschweigen bei Aktivisten. Natürlich. Menschenrechte ja, aber nur, solange sie trenden.4Bei der Autovermietung am Flughafen in den USA am Schalter niemals sagen: „I want a new 911.“5Die WM 2026 ist übrigens die einmalige Chance für Mexikaner, legal in den USA zu arbeiten. Sie müssen es halt „nur“ in die mexikanische Nationalmannschaft schaffen.6Es gibt zum ersten Mal drei WM-Maskottchen: Weißkopfseeadler, Jaguar und Elch. Das klingt weniger nach Maskottchen als nach verdecktem Mossad-Einsatz beim ESC oder den Stofftieren, die Michael Jackson im Schlafzimmer hatte. Aber alles besser als ein Löwe ohne Hose.7Kein Gag ist härter als die Realität.
Kolumne „Euer Ernst“: Comedian Oliver Polak über die Fußball-WM
Menschenrechte? Ja, aber nur solange sie trenden ... und sechs weitere Dinge, die Sie über die Fußball-WM in den USA wissen sollten.
Polak kritisiert WM 2026: exploitative Ticketpreise, bizarre Mascotten, Paradox zwischen no-borders-Versprechen und US-Grenzen. Warnsignal für Manager: Überkommerzialisierung ohne Mission führt zu Vertrauenserosion und Community-Exodus – das Muster bei hyper-monetiziertem SaaS.













