Beeinflussung der Fußball-WM: Trumps schlechte Vorbilder
Mit seinem Anruf bei FIFA-Chef Infantino knüpft der US-Präsident an ungute Traditionen an. Politische Einmischung gab es bei WM-Spielen schon früher.
Männer, die den Sport missbrauchen: Donald Trump und Gianni Infantino bei der Auslosung der WM-Partien im Dezember 2025
Jonathan Ernst/rtr
KNA/AFP | Es gebe keinerlei Zusammenhang, heißt es von offizieller Seite. Reiner Zufall also soll es sein, dass der Weltfußballverband FIFA die Sperre nach der Roten Karte für US-Kicker Folarin Balogun ohne weitere Begründung zur Bewährung aussetzte – und dass, kurz nachdem US-Präsident Donald Trump offenbar FIFA-Boss Gianni Infantino angerufen hatte. Zuvor hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio in einem höchst ungewöhnlichen Schritt lautstark und öffentlich dagegen protestiert, dass der bisher beste US-Torschütze das Viertelfinale gegen Belgien verpassen sollte.













