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Jetzt, da Donald Trump per Telefonanruf die Fußball-WM doch noch gekapert hat, lohnt es sich, daran zu erinnern, dass er die Vorderbühne der Fußball-WM bis heute nicht betreten hat: 94 von 106 Spielen sind absolviert, Trump war bei keinem einzigen. Auch beim Achtelfinale der USA gegen Belgien (Montagnacht 2 Uhr deutscher Zeit) wird er wahrscheinlich nicht auf der Tribüne sitzen.
Wochenlang war ihm das Turnier offenbar egal. Nun sabotiert er es unter freundlicher Mithilfe von Fifa-Präsident Gianni Infantino, indem er offenbar eine eigentlich zwingende Sperre für einen US-Spieler aufheben lässt. Beides zusammen ergibt das Bild eines Präsidenten, der die größte Sportveranstaltung der Welt geschenkt bekommen hat und nun nichts anderes damit anzufangen weiß, als sie kaputt treten zu wollen.










