Wer hätte das gedacht? Ausgerechnet die Fußball-WM im (noch immer) nicht wirklich fußballaffinen Amerika lässt in Regierungszentralen rund um den Globus die Alarmglocken schrillen – oder wahlweise die Champagnerkorken ploppen, je nach demokratischer oder eben nicht so demokratiefreundlicher Einstellung. Klar, Fußball ist immer – auch – politisch, bisweilen hochpolitisch, wie der Kanzler mit seinem verunglückten Social-Media-Post zum Ausscheiden der noch unglücklicher als er agierenden deutschen Elf erfahren musste. Sogar Kriege wurden schon geführt aus Anlass von Fußballspielen, wie 1969 zwischen Honduras und El Salvador.