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Eine Herausforderung namens TrumpAn den Befindlichkeiten des US-Präsidenten hängt das Schicksal des transatlantischen Verteidigungsbündnisses. Beim Nato-Gipfel in Ankara geht es heute vor allem darum, Donald Trump bei Laune zu halten. So trivial kann Weltpolitik sein.
Trump beim Nato-Gipfel 2025
In der Türkei wurde Trump gestern mit allem empfangen, für das er empfänglich ist: Paraden, Polizeipferde, Pomp. Dennoch gab sich der US-Präsident nach seiner Ankunft bemerkenswert grantig. Forderte Grönland von den Europäern ein. Beschimpfte Italien, Frankreich und Deutschland, ihn im Irankrieg allein gelassen zu haben. Beklagte mangelnde Unterstützung der Bündnispartner. Dabei tun die Europäer derzeit alles, um Trump milde zu stimmen und ihm zu demonstrieren, wie sie aufrüsten und Milliarden in neue Rüstungsprojekte stecken. Die Frage ist, ob das reicht, um die USA wieder zu einem verlässlichen Partner für Europa zu machen.
In Ankara kommen die Staats- und Regierungschefs heute zum Familienfoto zusammen, dann folgt die offizielle Arbeitssitzung. »Die ist mit nicht einmal drei Stunden knapp gehalten, Trump zuliebe, der langweilt sich ja schnell«, schreibt meine Kollegin Marina Kormbaki, die für den SPIEGEL über das Treffen aus Ankara berichtet (mehr hier).













