PfadnavigationHomeSportFußballWMArtikeltyp:LivetickerWM 2026Blatter kritisiert seinen Nachfolger Infantino scharf – „Hat sich Trump unterworfen“Stand: 16:53 UhrBelgien gewinnt das Achtelfinale gegen die USA deutlich mit 4:1. Auch der begnadigte Stürmer Folarin Balogun kann nichts ausrichten. Damit sind alle Gastgebernationen ausgeschieden. Die Highlights im Video.Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino im Umgang mit der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der WM scharf kritisiert. Außerdem: Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel wird von seinen Spielern hinters Licht geführt. Alle WM-News im Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft. 16:43 Uhr – Dienstag, 07. JuliHarte Kritik von BlatterDer frühere Fifa-Präsident Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino im Umgang mit der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der WM erneut scharf kritisiert. „Der heutige Fifa-Präsident hat sich Donald Trump unterworfen. Das darf nicht passieren“, sagte Blatter dem Schweizer Newsportal „nau.ch“. Bereits am Vortag hatte Blatter den Weltverband in einem Post bei X kritisiert.Mit einem grundsätzlichen Blick auf die Besetzung des Fifa-Präsidenten könnte sich der Schweizer einen Wandel vorstellen. „Es braucht vor allem eine Persönlichkeit, die unabhängig ist“, sagte der ehemalige Schweizer Fußballfunktionär. „Vielleicht sogar jemanden von außerhalb des Systems.“15:15 Uhr – Dienstag, 07. JuliKlose telefonierte mit Messi: „Sehr bewegend“Ex-WM-Rekordtorjäger Miroslav Klose hat seinem Nachfolger Lionel Messi auch am Telefon seine Glückwünsche übermittelt. „Messi ist ein brutales Phänomen. Der argentinische Nationaltrainer Lionel Scaloni war mein Mitspieler bei Lazio Rom, wir stehen noch regelmäßig in Kontakt. Er hat ein Telefonat von Messi und mir arrangiert, nachdem er meinen WM-Torrekord eingestellt hat. Das war schon sehr bewegend“, sagte der Trainer des 1. FC Nürnberg bei einem WM-Talk des Zweitligisten.„Messi und ich sind uns natürlich immer mal wieder auf dem Platz begegnet. Das Telefonat jetzt war aber das erste Mal, dass wir abseits davon etwas länger miteinander gesprochen haben. Er hat gesagt, er schickt mir ein unterschriebenes Trikot“, sagte Klose laut Clubmitteilung weiter. Messi, der vor dem Achtelfinale gegen Ägypten auf 20 WM-Tore kommt, hatte Klose bei der Vorrundenpartie gegen Österreich mit seinem 17. WM-Tor als Rekordtorschütze abgelöst. 14:57 Uhr – Dienstag, 07. JuliCollina verteidigt Schiedsrichter ClausFifa-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat den brasilianischen WM-Schiedsrichter Raphael Claus nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump in Schutz genommen. „Er ist ein erfahrener und hoch angesehener Schiedsrichter, und wir haben volles Vertrauen in ihn als zuverlässigen Unparteiischen“, zitierte die Nachrichtenagentur AP den Italiener.Der Brasilianer war nach seiner Roten Karte gegen den US-Stürmer Folarin Balogun unter öffentlichen Druck geraten. Claus hatte Balogun beim 2:0-Erfolg im Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gezeigt. Der Amerikaner traf seinen Gegenspieler Tarik Muharemovic in einem Zweikampf hart, Claus schaute sich die Szene noch einmal an und entschied auf Rot. US-Präsident Trump hatte bei einem Statement im Weißen Haus am Montag den Platzverweis kritisiert. Außerdem hatte er gesagt, dass der 46-jährige Brasilianer „etwas verdächtig“ sei, „wenn man sich seine Vergangenheit ansieht“, Trump hatte das aber nicht näher ausgeführt.13:30 Uhr – Dienstag, 07. JuliHoeneß: Dieser Ex-Weltmeister wäre gut für den DFBUli Hoeneß würde eine Aufgabe von Ex-Weltmeister Per Mertesacker im deutschen Fußball sehr begrüßen. „Er hat als ehemaliger Profi große internationale Erfahrung. Er hat immer gezeigt, wie gut er mit Menschen umgehen kann“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der „Bild“. 11:39 Uhr – Dienstag, 07. JuliPlötzlich ein schmerzverzerrtes GesichtEin kleiner Schockmoment für Englands Trainer Thomas Tuchel hat nach dem umjubelten Achtelfinal-Erfolg gegen Mexiko für Lacher in der englischen Kabine gesorgt. Das Team spielte seinem Coach einen Streich, wie ein Instagram-Video zeigte. Darin ist zu sehen, wie sich Verteidiger John Stones nach dem Spiel mitten in den Feierlichkeiten in der Kabine plötzlich mit schmerzverzerrtem Gesicht die rechte Schulter hält. Mittelfeldspieler Declan Rice macht den deutschen Trainer auf die vermeintliche Verletzung aufmerksam, Tuchel schaut tatsächlich mit besorgter Miene in die Richtung seines Verteidigers.Als dann im Hintergrund der Refrain des Songs „Talk To You“ der niederländischen House-Musikgruppe „ANOTR“ einsetzt, beginnt Stones, mit seinem scheinbar verletzten Arm zur Musik zu tanzen. In der Kabine der Three Lions bricht Gelächter aus, auch Tuchel fängt an zu lachen und nimmt seinen Schützling in den Arm. Eine Schulterverletzung wäre an dem Abend besonders bitter gewesen: Stones' Teamkollege Jordan Henderson hatte sich nach dem Spiel bereits am Handgelenk verletzt, als er bei der Party vor den Fans der Three Lions über eine Bande stürzte. Im Viertelfinale trifft England am Samstag (23.00 Uhr, im Sport-Ticker der WELT und bei MagentaTV) in Miami auf Norwegen.06:23 Uhr – Dienstag, 07. JuliBelgien droht Onana-AusfallBelgien bangt vor dem Viertelfinale gegen Spanien um Mittelfeldspieler Amadou Onana. „Ich befürchte, Amadou fällt für das nächste Spiel im Turnier aus. Ich hoffe nicht, aber ich habe das Gefühl, dass er nicht dabei ist“, sagte Nationaltrainer Rudi Garcia nach dem 4:1 im Achtelfinale gegen die USA. Onana war schon in der 21. Minute ausgewechselt worden. „Wir fürchten, es ist eine ernsthafte Verletzung. Das sind keine guten Nachrichten für ihn und für uns als Team“, sagte Garcia.Onana hatte sich gegen die USA in einer Aktion scheinbar das Knie verdreht. In der zweiten Halbzeit war er am Spielfeldrand zu sehen, als er an Krücken ging und eine Schiene ums rechte Bein trug.04:38 Uhr – Dienstag, 07. JuliBelgiens Kommentar in Richtung FifaZu einem Post der belgischen Nationalmannschaft in den sozialen Medien wurde zum 4:1-Erfolg im Achtelfinale gegen die USA eine süffisante Überschrift gewählt. Zu Bildern von Romelu Lukaku, Torschütze zum 4:1, hieß es: „Hebt das auf.“ Eine klare Anspielung an die Fifa-Entscheidung, die Rot-Sperre von Folarin Balogun aufzuheben. Der US-Stürmer durfte nach der Begnadigung spielen, die es nach einem Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gegeben hatte. In einem Post mit dem Ergebnis des Spiels wurde die US-amerikanische Bezeichnung „Soccer“ für den Sport durchgestrichen. „It's called FOOTBALL“ („Es heißt FUßBALL“) hieß es stattdessen.04:25 Uhr – Dienstag, 07. JuliSchweinsteiger kritisiert FifaEx-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger hat die Fifa für ihr Verhalten in der Causa Folarin Balogun kritisiert. „Es darf nicht dazu kommen, dass Staaten eingreifen“, sagte der 41-Jährige in seiner Rolle als TV-Experte der ARD. „Das geht nicht.“ Der ganze Vorgang werfe kein gutes Licht auf den Fußball-Weltverband. Er könne die Entscheidung „nicht nachvollziehen“. Balogun wurde nach einer Roten Karte von der Fifa begnadigt, die Sperre des Stürmers zur Bewährung ausgesetzt. Ex-Bundesliga-Referee Lutz Wagner, der die Partie in Seattle von Köln aus als ARD-Schiedsrichter-Experte verfolgte, zeigte sich „geschockt“ über die Verfahrensweise – im Vorfeld der Entscheidung hatte es ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und Fifa-Präsident Gianni Infantino gegeben. Durch den Eingriff sei ein „Präzedenzfall“ geschaffen worden, „und der schadet der Glaubwürdigkeit des Sports generell“.04:21 Uhr – Dienstag, 07. JuliUS-Party vorbei, Aus gegen BelgienDie von Präsident Donald Trump befeuerte Pathos-Party der USA hat ein jähes Ende gefunden. Das Team um Stürmer Folarin Balogun, der nach einer Roten Karte im vorausgehenden Spiel seine Sperre vom Weltverband Fifa überraschend erlassen bekommen hatte, verlor im Achtelfinale von Seattle verdient mit 1:4 (1:2) gegen Belgien und muss den Traum vom ersten Triumph bei einer WM früher als erhofft abhaken.03:49 Uhr – Dienstag, 07. JuliWM-Aus für Kolumbiens CórdobaFür Kolumbiens ehemaligen Bundesliga-Profi Jhon Córdoba ist die WM vorzeitig beendet. Das bestätigte Trainer Néstor Lorenzo einen Tag vor dem Achtelfinale der Südamerikaner gegen die Schweiz an diesem Dienstag (22 Uhr MESZ/Magenta TV und ARD). „Er wird den Rest des Turniers nicht mehr spielen können“, sagte Lorenzo: „Er steht uns leider nicht mehr zur Verfügung.“ 01:52 Uhr – Dienstag, 07. JuliPortugal braucht neuen TrainerRoberto Martínez ist nach dem Aus im Achtelfinale bei der Fußball-Weltmeisterschaft nicht länger Trainer der portugiesischen Nationalmannschaft. „Es stimmt, dass dies mein letztes Spiel für die portugiesische Nationalmannschaft ist“, sagte der 52-Jährige unmittelbar nach dem 0:1 gegen Spanien. „Es ist das Ende eines Zyklus. Ich nehme die Erinnerungen mit und hoffe, dass auch die Portugiesen diese dreieinhalb Jahre in guter Erinnerung behalten werden.“00:29 Uhr – Dienstag, 07. JuliSchweiz bangt um ManzambiDie Schweiz bangt vor dem Achtelfinale gegen Kolumbien um den Einsatz des bisher so starken Johan Manzambi. Der 20-Jährige vom SC Freiburg musste das Training einen Tag vor der Partie an diesem Dienstag (22 Uhr/MESZ) abbrechen. Ebenso die beiden Profis vom FC Sevilla, Djibril Sow und Ruben Vargas. „Klar wäre es schmerzhaft, wenn die Spieler, die das Training abgebrochen haben, nicht dabei sein könnten“, betone Trainer Murat Yakin. 23:57 Uhr – Montag, 06. JuliAuch England prüft offenbar Optionen gegen SperreNach der skandalösen Begnadigung des US-Stürmers Folarin Balogun prüft offenbar ein weiterer Verband seine Optionen nach einer Roten Karte. Englischen Medienberichten zufolge ist dies gerade beim heimischen Verband FA der Fall. Jarell Quansah hatte nach Eingriff des VAR im Spiel gegen Mexiko (3:2) die Rote Karte für ein Foulspiel gesehen. Trainer Thomas Tuchel beharrte darauf, dass diese nicht gerchtfertigt gewesen sei.step/pk/lwö/SUF/mel/luwi/saha/jb
WM 2026: Blatter kritisiert seinen Nachfolger Infantino – „Hat sich Trump unterworfen“ - WELT
Joseph Blatter hat seinen Nachfolger Gianni Infantino im Umgang mit der Sperre des US-Spielers Folarin Balogun bei der WM scharf kritisiert. Außerdem: Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel wird von seinen Spielern hinters Licht geführt. Alle WM-News im Ticker.














