Der Wikingerjubel der norwegischen Fans entspringt einem popkulturell verzerrten falschen Geschichtsbild – was prima zur Fifa-WM passt.
Mehr Disneyfizierung geht nicht: norwegische Fans im Boston Stadion
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Auf der Suche nach Originalität produzieren Nationen den größten Kitsch, da ist Norwegen keine Ausnahme. Im Ansinnen, einen unverwechselbaren Jubel zu kreieren, haben die norwegischen Fans den sogenannten Wikingerjubel, das Viking Rowing, adaptiert. Ein Abklatsch des Viking Clap, das isländische Fans bei der EM 2016 popularisierten.
Während deren „Huh!“ aber überall als authentischer Ausdruck lustiger Fankultur gesehen wurde, sind die Reaktionen auf das Rowing gemischt: Die schwedischen Spieler Gustaf Lagerbielke und Elliot Stroud haben sich darüber lustig gemacht, der dänische Journalist Johnny Wojciech Kokborg sprach von „nordischem Erwachsenenbullying“. In Norwegen selbst nannte es die Kolumnistin Janne Stigen Drangsholt „ungesund männlich“ mit einem „toxischen, fast machistischem Vibe“.














